Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerverkäufer, wiederverkäufer, m., nomen agentis

wi(e)derverkäufer, m., nomen agentis
zum vorigen; gebucht von Stieler: wiederverkaufer retrovendens stammb. (1691) 940; häufiger bezeugt erst seit dem 19. jh. ([1867] Schirmer kaufmannsspr. [1911] 211), jedoch vereinzelt schon anf. d. 15. jhs.:
eine stonde sint sij (pastoren u. hirten) des keuffer,
die ander sint sij des wider verkeuffer.
und umb gelt sij dicke die verphendent
gheen den die yn das gelt dar umb verendent
pilgerf. d. träum. mönchs 9945 Bömer;
keine stadt ..., in welcher nicht setzer und drucker mit der herstellung der inserate und reklamen nahrung finden, kein dorf, in welchem nicht ein wiederverkäufer eine kleine steuer darauf erhebt G. Keller ges. w. (1889) 3, 40; der grosshändler ... setzt die waren an wiederverkäufer ab hdwb. d. staatswiss. (²1898) 4, 968; dazu diente das verbot, färbemittel von kleinkrämern ... und anderen wiederverkäufern zu beziehen Doren Florentiner wolltuchind. (1901) 294. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1360, Z. 21.

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Zitationshilfe
„wiederverkäufer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederverk%C3%A4ufer>.

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