Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerwuchs, wiederwuchs, m.

wi(e)derwuchs, m.
'1) der zustand, da etwas von neuem wächset. der wiederwuchs des abgetriebenen holzes. 2) dasjenige, was wieder wächset, als ein collectivum. so wird im forstwesen das auf abgetriebenen schlägen wieder hervor gewachsene holz der wiederwuchs genannt' Adelung vers. e. wbs 5 (1786) 217; so auch Campe wb. 5 (1811) 712ᵇ; 'wiederwuchs des holzes heiszt der junge anflug und aufschlag (forstkunstsprache)' Behlen forst- u. jagdkde (1840) 6, 392; s. ebda 1, 66 (s. v. anflug) und 1, 101 (s. v. aufschlag): (der wildmeister soll) bey dem jungen wiederwuchs (des holzes) das ungebührliche hüten des rind- sonderlich des schwein- und schaafviehes nicht verstatten allg. haush.-lex. (1749) 3, 735; dem wiederwuchse der laub- und schlaghölzer beförderlich und nutzbar Krünitz öcon. encycl. 19 (1780) 730. auch: wiederwuchs des grases Zschokke s. ausgew. schr. (1824) 12, 35. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1398, Z. 30.

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Zitationshilfe
„wiederwuchs“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederwuchs>.

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