Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiedstock, wiedenstock, m.

wied(en)stock, m.
1) 'gute widen liefernde weide' Fischer schwäb. 6, 3412. dazu wohl:
bald ward Zwingli gschoszen an,
derselb faul ehrlos ketzerman,
vom widstock muͦst er fallen
(Zw. war in der schlacht auf einen weidenbaum gestiegen)
(1531) hist. volkslieder 4, 28 Liliencron.
2) hölzerner pfeiler mit einem loch, in das man die zu wieden bestimmten stämmchen mit dem dicken ende einkeilt, um sie auf dem dünnen ende mit der wiedstange zur wiede zu drehen: auf zwei faschinenbänke werden 3 wiedenstöcke gerechnet Hoyer allg. wb. d. artillerie (1804) 1, 5; der wiedstock Hartig forstl. convers.-lex (1836) 55; s. auch Fischer schwäb. 6, 3417. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1514, Z. 9.

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Zitationshilfe
„wiedstock“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedstock>.

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