Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiegegeld, n.

wiegegeld, n.,
zu ¹wiegen; wie wagegeld und wägegeld (teil 13, sp. 370) 'abgabe für die benutzung der öffentlichen waage': van der marck eynen d., den gild dergene, die id verkouft; vort so is hie syns halven wigeltz quijt (1370/80) akten z. gesch. d. verf. u. verw. d. st. Köln 2, 49 Stein; flasz und hanff sal man wiegen in der stede wagen und der stat davon auch huszgelt und wigegelt geben (1399) Frankf. amtsurk. 269 Bücher; vor 6 achtel korn wieggelt (1645) studien z. gesch. d. lebenshaltung in Frankf. a. M. 2, 31 Bräuer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1524, Z. 51.

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Zitationshilfe
„wiegegeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiegegeld>.

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