Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wieglein, n., (f.)

wieglein, n. (f.),
dimin. zu wiege; cunabulum wegelin (md./nd., 15. jh., neben nd. wegheken) Diefenbach gl. 162ᵇ; wiegelein Stieler stammb. (1691) 2524; Kramer t.-ital. 2 (1702) 1347ᵇ:
vnd wer die welt viel mal so weit,
von eddelstein vnd gold bereit,
so wer sie doch dir viel zu klein
zu sein ein enges wigelein
(1535) Luther in: Wackernagel dt. kirchenl. 3, 23;
was sind diese (zwölf tafeln) anders alsz die ersten wieglin des römischen gesetzes Castillioneus grundtveste (1597) 69;
lasz uns jetz zur wiegelein recht einkehren,
deine kripp und windelein recht verehren
Schottel teutsche haubtspr. (1663) 918;
die junge mutter war mit ihrem kindlein verschwunden und brachte es oben in seinem wieglein zur ruhe Raabe kinder v. Finkenrode ⁴283.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1555, Z. 66.

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Zitationshilfe
„wiegelein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiegelein>.

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