Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiegenangebinde, n.

wiegenangebinde, n.,
was jemandem in der wiege zum geschenk gemacht, von geburt an mitgegeben wird, gewöhnlich bildlich. (vgl. angebinde 'donum natalicium' teil 1, sp. 338 und die wendung etwas ist jmdm in die wiege gebunden 'eignet ihm von hause aus' unter wiege 2 d ε, s. auch wiegeneingebinde); wiegenangebinde Campe 5, 713ᵇ:
leiden — unser wiegenangebinde —
trage, liebchen, — such es nie!
Blumauer ged. (1782) 14;
schönheit und verstand gab mir die natur zum wiegenangebinde Kalchberg ges. schr. 2, 156 Schlossar;
ein kindlein in der wiege lag,
ich sang ihm ein lied am frühlingstag,
ein lied zum wiegenangebind
Cornelius literar. w. (1904) 4, 158.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1546, Z. 62.

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Zitationshilfe
„wiegenangebinde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiegenangebinde>.

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