Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiegengabe, f.

-gabe, f.,
wie wiegenangebinde ein geschenk für ein neugeborenes, bildl. was einem in die wiege gelegt, d. h. von geburt an eigen ist (vgl. wiege 2 d ε): der glaube, der volle, beseligende glaube war ihr nicht als unveräuszerliche wiegengabe mitgegeben worden Ott. Wildermuth Auguste ⁶97; wiegengaben (gedichtüberschrift) Felix Dahn ged. (1908) 141; das torfbettchen ... das sie der kleinen Johanna als wiegengabe geschenkt habe Carossa d. arzt Gion (1931) 272. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1550, Z. 21.

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Zitationshilfe
„wiegengabe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiegengabe>, abgerufen am 23.09.2021.

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