Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiegemesser, n.

wiegemesser, n.,
an den enden mit griffen versehene gebogene klinge oder doppelklinge zum zerkleinern von fleisch, küchenkräutern usw.; zu ²wiegen 9 d, gleichbed. mit wiege 3 c: wiegemesser Jacobsson technol. wb. 4 (1784) 646ᵃ; wiegenmesser Schrader dt.-frz. wb. 2 (1784) 1634; wiegenmesser Adelung vers. e. wb. 5 (1786) 218; wiegemesser ders., wb. 4 (1801) 1538; Campe 5, (1811) 713ᵇ: er nahm ein wurzelmesser und ein wiegemesser (zum kräuterschneiden) in die hand Jean Paul w. 27/29, 182 Hempel; wo der alte Peterka das vogelfutter mit dem wiegemesser klein machte Holtei erz. schr. (1861) 4, 10; die älteste wursthackmaschine (zeigt) die bewegungen des wiegemessers Bücher arbeit u. rhythmus (⁴1899) 438.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1526, Z. 19.

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Zitationshilfe
„wiegenmesser“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiegenmesser>.

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