Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiegung, f.

wiegung, f.
1)
verbalabstraktum zu ¹wiegen (wie wägung teil 13, sp. 502 zu wägen); nur vereinzelt, vgl. wiegunge, wigunge (15. jh., md.) Diefenbach gl. 327ᵃ s. v. libramen; wiegung (15. jh., md.) ebda 327ᵇ s. v. libripens: wird seine (des perlsteins) wiegung nur nach sorgfältiger reinigung richtig ... ausfallen Zappe mineral. hdlex. (1817) 2, 252.
2)
verbalabstraktum zu ²wiegen; wiegung cunamento Kramer t.-ital. 2 (1702) 1347ᵃ: viel besser wäre es, dasz man die säuglinge ohne wiegen aufbrächte, oder eine mäszige wiegung verspahrte, bis die kindlein etwa nicht ruhen können J. A. a Gehema säugamme (1698) B 6ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1556, Z. 33.

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Zitationshilfe
„wiegung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiegung>.

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