Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wielichkeit, wielichheit, f.

wielichkeit, -heit, f.,
'beschaffenheit'; entsprechung von ahd. wiolîhhî (zu wiolîh 'welche gestalt habend, wie beschaffen'). mhd. wielicheit (wîlicheit) mhd. wb. 3, 577ᵇ; qualitas wielicheit, -ligkeit Diefenbach gl. 476ᶜ; s. auch wie(lich)keit bei Fischer schwäb. 6, 809 und vgl. welchheit teil 14, 1, 1, sp. 1368. nach dem 16. jh. ist wielichkeit nicht mehr nachzuweisen:
(das buch) sprach
von drîer werlde undirscheit
intscheidinde dî wîlicheit
der lûte von Adâmis vrist
unz hin an den antecrist
Nicolaus von Jeroschin kronike v. Pruzinlant 5778 Strehlke;
(gott) hat an jhm kain wielichait noch grösse Ziegler antw. auf acht fragstuck (1555) C 1;
was aber grosz ist oder klein,
und hat sein wieligheit allein,
das ist vermenget zu der frist,
gott aber gantz einfaͤltig ist
J. Spreng gürtel desz lebens (1564) 134 b.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1566, Z. 5.

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Zitationshilfe
„wielichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wielichkeit>.

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