Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wienerfrüchtel, n.

-früchtel, n.:
und hier öffnet sich für die schaubühne eine ganz neue aussicht ... wenn ein verderbtes volk den feinen streichen des lasters, den künstlichen hinterführungen eines ehmanns, wie in dem eifersüchtigen schneider, in dem ehmals so genannten musikalischen hahnrey, in dem unsre ganze stadt beleidigenden Wienerfrüchtel immer seinen beifall zuruft Sonnenfels ges. schr. (1783) 3, 124; du gehörst einmal schon unter die Wiener, obschon ich nicht hoffe, dasz du (der neffe Karl) ein W.er (= Wiener) früchtel werden wirst (1825?) Beethoven s. br. 5, 145 Kal. vgl. noch den pflanzenn. Wiener früchtl, schöne Wienerin für begonia semperfl. Marzell wb. d. dt. pflanzenn. 1, 544. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1569, Z. 11.

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Zitationshilfe
„wienerfrüchtel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wienerfr%C3%BCchtel>.

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