Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wierdeich, m.

wierdeich, m.,
zss. mit wier (s. d.): 'wierdeiche mit wier bewachsen' Benzler deichbau (1792) 2, 277; 'wierdeiche, eine art deiche, die in Neuholland gebräuchlich sind; die äuszere seite ist ... mit einer wand von wier, eine art seegras bekleidet, diese wand heiszt wierriemen' Krünitz öcon. encycl. 239 (1857) 32; 'wierdeich seedeiche, welche an den auszenböschungen sicherung durch wiergras erhalten' Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 931; 'schaardeich heiszt ein deich ohne vorland, desgl. wierdeich' Alten hdb. f. heer u. fl. (1909) 3, 46. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1571, Z. 46.

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Zitationshilfe
„wierdeich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wierdeich>.

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