Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wierigkeit, f.

wierigkeit, f.,
fortdauer, beständigkeit; frühnhd. (bis ins 17. jh.) bezeugte substantivbildung zu wierig (lexikal.: wirigkait s. v. prescriptio [ende d. 15. jhs.] Diefenbach gl. 456ᶜ, perpetuitas eewigkeit, wirigkeit, beharrung Cholinus Frisius dict. [1541] 651ᵇ): danne des ersten, so tuͦt der selben jungen frowen rainer vnuerserter atem, das alter des mans erkicken vnd in wirikait enthalten Niclas v. Wyle translat. 136 lit. ver.; disz bezeyge ein krafft christlichs glaubens vnd ein ewig wyrikeit christlicher leer, dorumb das die kron, die das kreitz vmbgibt, ein anzeig ist des siegs Hedio chron. Germ. (1530) 170ᵃ; allein es ist dieses vielmehr eine perpetuitaͤt oder ununterbrochene wierigkeit zu nennen Sandrart iconologia deorum (1680) 11ᵃ; wierigkeit idem est qvod wärhaftigkeit, duramen, durabile Stieler stammb. (1691) 2417; waͤrhaftigkeit, wierigkeit, gewierigkeit durabilità Kramer t.-ital. 2 (1702) 1254ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1574, Z. 41.

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Zitationshilfe
„wierigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wierigkeit>.

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