Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wieschen, n.

wieschen, n.,
diminutiv zum folgenden. allgemein kleine rasenfläche: neben dem Jacobs berge herab neben wiesgen, bisz in die Steinbach (1394) weist. 6, 73 Grimm; ein wisgen gelegen do selbis im Heimbache (1506) Lennep landsiedelrecht (1768) 2, 70;
pagoden, höhlen, wieschen, felsen und klüfte
Göthe I 17, 38 W.;
ein kleines feldlein ... dann ein wieschen Stifter s. w. 2 (1908) 328. s. wiese 4 c α: dieses hätte ihn bewogen, sich zu ihr zu setzen, jedoch sie auch nicht aufwecken mögen, sondern hätte ohne erlaubniss in ihrem wieschen grasen wollen J. G. Schmidt rockenphil. (1759) 647. sein wieschen wässern seinen vorteil suchen:
wo auf weltverbesserung
wünsche kühn sich lenken,
willst du nur auf wässerung
deines wieschens denken?
Rückert ges. poet. w. (1867) 1, 248.
vgl. wiese 4 c ε: dasz die krisis im flottenverein auch vorab im bayerischen landesverband dem zentrum ein gemähtes wieschen ist, darf nachgerade als bekannt vorausgesetzt werden Leipz. neueste nachr. (18. 1. 1908) 2. beilage.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1574, Z. 60.

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Zitationshilfe
„wieschen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wieschen>.

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