Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiesenbocksbart, m.

-bocksbart, m.,
pflanzenname für 1) tragopogon pratensis L.: 'wiesen-bocksbart, wilde haferwurzel, hafermilch die blumen sind gelb' Schkuhr botan. hdb. (1791) 3, 10; es ist drei uhr, wenn sich der gelbe wiesenbocksbart aufschlieszt Jean Paul w. 11/14, 330 Hempel; (kapitelüberschrift aus 'feldblumen') wiesenbocksbart (1834) Stifter s. w. 1 (1904) 63; schon an den deichwänden selbst begegnen wir einigen neuen pflanzen, z. b. dem gelben wiesenbocksbart Allmers marschenb. (³1900) 113. 2) spiraea ulmaria L. (= filipendula ulmaria Maxim.), s. auch wiesengeiszbart: 'pflanze, deren blätter mit den blättern des ulmbaumes ähnlichkeit haben' Campe 5 (1811) 715ᵇ; Holl pflanzenn. (1833) 354ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1602, Z. 40.

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Zitationshilfe
„wiesenbocksbart“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiesenbocksbart>.

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