Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiesenreich, adj.

-reich, adj.,
'reich an wiesen und grünland'; junges, schnell geläufig gewordenes wort (nicht in hist. wbb.): da liegt auch das dorf Weissenbach im wiesenreichen thale reise i. d. Riesengebirge (1799) 41;
ach! auf wiesenreichen auen
wünschen wir die pracht zu schauen
Göthe I 4, 239 W.;
in dieser wiesenreichen, mit schönen bergen umkränzten gegend stehen die lebhaftesten erinnerungen meiner kindheit J. Grimm kl. schr. (1864) 1, 1; oberhalb des weiten wiesenreichen Tremethales Storm s. w. (1899) 5, 3; im gegensatz zu den wiesenreichen fluszniederungen der Netze, Warthe und Oder Könekamp u. Kallabis wiesen u. weiden (1932) 9. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1621, Z. 17.

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Zitationshilfe
„wiesenreich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiesenreich>.

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