Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiesengeld1, n.

¹wiesengeld, n.,
von wiesen zu entrichtende abgabe; nur selten bezeugt. in älterer zeit und in maa. ohne diphthongierung oft schwer von weisgeld s. teil 14, 1, 1, sp. 1109 zu scheiden (vgl. Fischer schwäb. 6, 3431): Conrad Walther (hat) ... gestift ainen halben hof czuͦ Aspach ..., der alle iar giltet finf schaf waiczen, siben schaf haber ... sechs pfund den. czuͦ wisgelt, czwelf den. czu weisat (1506 Augsburg) städtechron. 22, 392; leibeigene leute ... muͤssen auch ihre äcker und ländereien durch eine jaͤhrliche praestation von dem herrn erkennen, und von denenselben einen jährlichen canonem oder zinsz abstatten, welcher genennet wird wiesen- oder landgeld, rottzinsz, silberzinsz, zinszgeld dorff- u. landrecht (1719) 167; wisz-geld reditus de pratis Frisch t.-lat. (1741) 2, 447ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1606, Z. 69.

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Zitationshilfe
„wiesgeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiesgeld>.

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