Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiesenplatz, m.

-platz, m.,
was wiesenfleck und seltener als wiesenplan (s. d.). spätmhd. wisblatz. vereinzelt lexikal.: viretum ein grüner feldtplatz oder wisenplatz Faber thes. (1587) 946ᵃ. mundartl.: wisplatz Fischer schwäb. 6, 894, schweiz. id. 5, 263. literar. belegt seit dem 15. jh., häufiger erst im 19. jh.: item zwen wiszbletz hinter Lanndowe gelegen und darzuͦ gehoͤrende angeslagen und gegeben für zwei pfund haller (1437) urkundenb. d. kl. Heiligkreuztal 2, 194; sol man solche wisenplaͤtz auch mit mist tüngen Sebiz feldbau (1579) 456; vff ... hüdtweiden und wieseplätzen sich das viehe uff weidet Aitinger jagd- u. weidbüchl. (1681) 81; nahe umher schimmern grasreiche wiesenplätze Hirschfeld theorie d. gartenkunst (1779) 4, 35; (man sah) in tiefe schluchten und wiesenplätze hinab Eichendorff s. w. (1864) 2, 370; bis zu einer steilen grünen böschung ..., vor der sich ein wiesenplatz befand M. v. Ebner-Eschenbach ges. schr. (1893) 2, 252.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1619, Z. 9.

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Zitationshilfe
„wiesplatz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiesplatz>.

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