Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiesenrain, m.

wiesenrain, m.,
mit gras bewachsener streifen an wiesen oder (zwischen) feldern. nicht in hist. wbb.; bezeugt erst seit auf. d. 19. jhs., besonders in dichterischer sprache (vereinzelt mundartl.: wiseⁿrain Fischer schwäb. 6, 895):
und müde rosse grasen
im thau am wiesenrain
Kind ged. (1817) 1, 179;
bis am see und wiesenraine
er die spur der liebsten fand
(1823) Mörike ges. schr. (1905) 1, 144 Göschen;
auf den wiesenrainen schnitten die häuslerinnen schon junges futter Rosegger schr. (1895) I 1, 275. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1619, Z. 59.

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Zitationshilfe
„wiesrain“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiesrain>.

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