Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wievielte

wievielte,
analog zu den zahlwörtern gebildet, fragt nach dem platz in der reihe: sehen sie die gräfin und herrn Lassalle, so bitte ich ... mir zu schreiben, wie es ihnen geht, bei der wievielten auflage der briefe sie angelangt (sind) Pückler briefw. u. tageb. (1873) 4, 59; heute erst ... holte (ich den brief) herbei, las ihn zum wievielten male und machte mir vorwürfe, ihn ganz vergessen zu haben Holtei erz. schr. 1861) 3, 237. seltener und nur noch umgangssprachlich ist die form wievielste; für quotus bei Diefenbach gl. 359ᵇ; Duez nomencl. (1652) 64; Kramer t.-ital. 2 (1702) 1345ᵇ; Aler dict. (1727) 2, 2187ᵃ; welcher in der zahl, dasz ist der wievileste Güntzel haubtschl. (1648) 858ᵃ: es ist mir ... nicht mehr möglich genau nachzukommen, das wie vielste glas es war, das sie zuletzt trank Thümmel reise (1794) 5, 391. in der frage nach dem datum: (Merten:) so! übermorgen? den wievielsten haben wir denn? Kotzebue s. dram. w. (1827) 1, 275.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1635, Z. 64.

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Zitationshilfe
„wievielte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wievielte>.

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