Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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wiefe, f.

wiefe, f.,
wohl nebenformen von ²weife 'grenzmarke' (teil 14, 1, 1, sp. 631). zeichen zur markierung der fahrrinne: der dampfer stiesz, weil das fahrwasser (im Bodensee) ohne gehörige bezeichnung durch die sogenannten wiefen, d. h. stangen und büschel aus tannen oder weiden, geblieben war, auf einen felsen Augsb. allg. ztg. (1855) nr. 302. dazu auch wohl: in strömendem wasser setzt man grundnetze zuweilen an stangen, die in den grund gestoszen sind. so werden im Rhein bei Konstanz, bei Gottlieben, die in einem spiralig verlaufenden bogen gesetzten stellnetze an pfählen, die weifen, wifen, hüllen genannt werden, befestigt Seligo fanggeräte (1914) § 132; als wiffe und in anderem sachzusammenhang: diejenigen pläze, wo das vieh nicht hüten oder wo man sich des weges nicht bedienen durfte, wurden mit einem hegewische oder andern zeichen angedeutet, welches im bairischen geseze wiffe genant wird Anton gesch. d. teut. landwirthsch. (1799) 1, 118.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1514, Z. 44.

wiffe, f.

wiffe, f.,
grenzmarke. s. o. wiefe.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1638, Z. 60.

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Zitationshilfe
„wiffe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiffe>.

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