Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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wickle, f.

wickle, f.,
wickele, n., alem. bezeichnung verschiedener arten aus der familie der eulen (strigidae). vgl. Friedli bärndütsch 2, 215. zur herkunft s. wick, m.: nocticorax noctua multi bobonem esse contendunt nahkela nahtfokal, daz iz uuicla (so zu lesen nach Suolahti vogeln. 321) uuari (Keron. gl.; ende 8 jh.) ahd. gl. 1, 217, 31 St.-S.; strix wigla (14. jh.) voc. optimus 43 Wackernagel;
üwel und kutz du gheissen bist,
alles gfügel dir z'wider ist,
der tüben eyer vil usz trinckst,
der wigglen glych so grob du singst
(Zürich 1550) Ruff Adam u. Heva 912 Kottinger;
ein nachteülgesang, oder der wygglen gschrey, das dann ein tödtlich zeichen ist Frisius dict. (1556) 193ᵃ; auis, quae dicitur bubo, ist nach etlicher meinung ein eiszvogel, den man ein nachteull nennet, in Schweitz heist mans das wickele Thurneysser onomast. (1583) 8; über den eichen schwirrte mit ihrem gräulichen rufe die wiggle J. Gotthelf ges. schr. (1855) 8, 121; d'wiggle todtenvögelein, steineule Seiler Basel 315; wiklə f., eule Baumgartner Berner seeland 118; wikla steinkauz Henzen Freiburg 155; wickele n., steinkauz, nachteule Martin-Lienhart elsäss. 2, 810.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 859, Z. 52.

wiggle, f.

wiggle, f.,
eule, s. wickle, f.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1639, Z. 41.

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Zitationshilfe
„wiggle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiggle>.

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