Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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1) vom natürlichen wind: darauff ein ungewitter erfolget, darausz hat es bei uns über das dorff den vorigen windstrom noch ein wenig weiter umbfangen theatr. diabol. (1587) 1, 107ᵃ; dampfwolken ..., welche der windstrom spielend auf das wasser warf Musäus volksmärchen 3, 25 Hempel; der jähe windstrom ... läszt keinen obstbau aufkommen Riehl naturgesch. d. volkes 1, 213; ihr (kam) ein ... kalter windstrom entgegen Auerbach schriften 15, 24. 2) vom künstlichen wind, z. b. der blasebälge: das fürchterliche sausen und pfeifen des windstromes Göthe I 27, 335 W.; bei getreidereinigungsmaschinen, s. Lueger lex. d. ges. techn. 7, 8; auch der schwächere luftstrom im hüttenbetrieb Hoyer-Kreuter techn. wb. 1, 852. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1936), Bd. XIV,II (1960), Sp. 329, Z. 22.

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