wirbelsäule f.
Fundstelle: Lfg. 4 (1937), Bd. XIV,II (1960), Sp. 544, Z. 11
die aus den einzelnen wirbeln (C 3) bestehende knochensäule, rückgrat, vgl. Illiger mammalia (1811) 7: ein gewisses hochtragen des kopfes bei sehr gerader wirbelsäule Schopenhauer w. 5, 188 Grisebach; bildlich: das bayersche recht, fest wie eine wirbelsäule Börne ges. schr. (1829) 6, 16; das wort 'stock', welches für den träger des ganzen pflanzenkörpers, gleichsam für die wirbelsäule desselben ... gebräuchlich ist Ratzeburg standortgewächse (1859) 6; anders, zu wirbeln A 1 a β bzw. wirbel A 1 c:
zwei- dreihundert wirbelsäulen
von rothem, grünem, gelbem feuer stiegen
zum himmel auf
Herder 18, 229 S.
Zitationshilfe
„wirbelsäule“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wirbels%C3%A4ule>, abgerufen am 19.05.2019.

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