Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

worttreue, f.

worttreue, f.
1) zu worttreu (s. d.), von einer übersetzung im verhältnis zu ihrer vorlage: allein wenn man sie neben das hält, wie die Calagius in Schlesien vor ihm lateinische schauspiele, und die Spreng den Homer und Virgil in knittelversen umschrieben, so wird man grosze achtung vor der genauigkeit und worttreue dieser arbeiten Opitzens erhalten Gervinus gesch. d. dt. dichtg. (1853) 3, 222; vgl. 4, 431. 2) 'treue in der einhaltung eines gegebenen wortes': (rückforderung des geleisteten) dies (wäre) der deutschen worttreue zu arg zuwider gelaufen hdwb. d. staatsw. (1898) 6, 891. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1958), Bd. XIV,II (1960), Sp. 1632, Z. 74.

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Zitationshilfe
„worttreue“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/worttreue>, abgerufen am 27.09.2021.

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