Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

, f.

f
1) eine schleuderwaffe: die steine ... werden, an einem lederriemen befestigt, über dem kopf geschwungen. so entstand (bei den Patagoniern) die wurfleine mit den kugeln oder bolas Peschel völkerkde (1874) 199. 2) in der fischerei teil des wurfnetzes: Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 4, 279; Seligo fanggeräte (1914) § 139. 3) im seewesen 'leine, die am tampen einen kleinen sandsack ... trägt und die auf gröszere entfernung zugeworfen werden kann' Eichler vom bug. z. heck (1938) 494: die wurfleinen (sind) sauber und ordentlich auf der pier aufgeschossen Plüschow segelfahrt ins wunderland (1926) 217. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2180, Z. 22.
Zitationshilfe
„wurfleine“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wurfleine>, abgerufen am 18.02.2020.

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