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Fundstelle: Lfg. 14 (1960), Bd. XIV,II (1960), Sp. 2181, Z. 49
1) soviel wie wurfgarn (s. d.): iaculumrete iaculum) wurffgarn oder wurffnetz voc. inc. teut. ante lat. (Straszb. um 1495) D 7ᵃ; funda (ndl. worpnet) Junius nomencl. (1567) 284; s. auch werfnetz teil 14, 1, 2, sp. 305. seit der mitte des 18. jhs. häufig in fachwbb. und enzyklopädischen nachschlagewerken. lit. belege: (eis) parvis instrumentis, videlicet stochnetcze, worfnetcze ... nominatis ... piscandi contulimus facultatem (1404) mon. hist. Warmiensis 5, 385 Woelky; alda fischen sie entweder mit wahten und wurfnetzen oder mit hahmen und zugnetzen O. Dapper Africa (1671) 351ᵃ;
dort nun fuhr in die tiefe des breiten stromes das wurfnez
rauschend hinab, dort schwebt in dem meer das triefende zuggarn
(atque alius latum funda iam verberat amnem,
alta petens alius pelago trahit umida lina)
Voss Virgil 1, 133 (Georg. 1, 141);
(weiszfische) werden in grossen wurfnetzen gefangen Ritter erdkde (1822) 2, 640; Frischbier pr. 2, 483. 2) netz zum vogelfang: schnepfen, ... mit wurfnetzen gefangen Oken allg. naturgesch. (1839) 3, 2, 1120.
Zitationshilfe
„wurfnetz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wurfnetz>, abgerufen am 10.12.2019.

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