Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

zehntrecht, n.

-recht, n.,
1) das recht, zehnten zu erheben: das uhralte ... zehendrecht (der Juden) Dannhawer catech. 3, 107; alle recht, so ich hab zu denen zehennden und die zehenndrecht zu Hiuembio v. Brandis landeshauptleute v. Tirol 35; Stieler 1552; die rechtmäszigkeit des geistlichen z-s Knigge rom. m. leb. 3, 145; das zehentrecht wird ... so ausgeübt, dasz ... der zehentherr ... die auswahl ... seines antheils ... vornimmt Krünitz 241, 86; das zehentrecht des waldeigentümers Schwappach hdb. d. forst- u. jagdgesch. 1, 47; 2) die gesetzgebung über den zehnten; 3) ein recht, welches dem zehnten anhaftet, z. b. dasz er nicht mit arrest belegt werden kann: Adelung² 4, 1667; ein tractat über das z. von D. J. Blume Leipzig 1696, s. Zedler 61, 400. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1927), Bd. XV (1956), Sp. 462, Z. 28.

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Zitationshilfe
„zehntrecht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zehntrecht>, abgerufen am 28.10.2020.

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