Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

zeiselwagen, m.

-wagen, m.,
offenes oder bedachtes gefährt für gesellschaftsfahrten in die nähere oder weitere umgebung Wiens: Loritza 146ᵇ; fuhren nach Westenrieder 686 und Zschokke 40, 228 bis nach Bayern hinein, zeisel- zu bair.-österr. zeiseln eilen (s. ²zeiseln); Chr. Fr. Schulz reise n. Livl. 6, 219; C. F. Nicolai reise 2, 568; F. Raimund w. 3, 392; u. a.; auch einspänniges wägelchen: L. A. Frankl erinn. 127; gewöhnlicher leiterwagen mit querbrettern zum sitzen: Schmeller-Fr. 2, 1156; in der Steiermark gewöhnlich von wallfahrern benutzt: Unger-Kh. 647ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1931), Bd. XV (1956), Sp. 517, Z. 31.

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Zitationshilfe
„zeiselwagen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zeiselwagen>, abgerufen am 28.10.2021.

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