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Fundstelle: Lfg. 6 (1936), Bd. XV (1956), Sp. 872, Z. 39
verwalter eines militärischen oder anderen zeughauses: armorum praefectus N. Frischlin bei H. Fischer 6, 1172; empter der arckelley: feldtzeugmeister ..., z. Fronsperger kriegsordn. 10; dem zeugmeyster sampt seinem leutenandt, z-en und andern arckelleypersonen 19; desz geschirrmeisters sampt desz z-en losement kriegsb. 1, H 2ᵇ; so ist uber solches ampt ein koͤniglicher z. bestellet, bei diesen voͤlckern der groszmeister uber die artellerei genannt D. Federman Niderl. beschreib. (1580) 58; act. publ. d. schles. stände 4, 239 P.; sollen die z., buͤchsen- und zeugmeister achtung haben ..., das die stuck also ... gestellt werden D. Speckle arch. v. vestung. (1589) 105ᵇ; wan man gefundene kugeln widerbringet, (hat man) dieselbigen zu loͤsen und dem z-en zu lifern W. Dilich kriegsb. 53; Valvasor ehre d. herzogth. Crain 3, 6; zusampt ihren feldzeugmeistern, schantzmeistern, z-en, wagenburgmeistern, pulverhuͤtern, zeugdienern Fischart Garg. 317 ndr.; Schottel haubtspr. 480; tormentorum curator Stieler 2626; 995; Kramer teutsch-it. 2, 1257ᵇ; Frisch 2, 473ᵃ; Schmeller-Fr. 2, 1006; 1091; mit reichlichen belegen H. Fischer 6, 1172; ebda 1173 auch ein städtischer gieszmeister und aufseher über das städtische haus für baustoffe; lebt noch bei G. Keller ges. w. 1, 360; dichterisch 9, 290; von Fr. L. Jahn erneuert: darum soll der gelehrte auch am wenigsten auswandern, weil er z. der geistigen wehrschaft ist w. 2, 624 E.; in der studentensprache die charge, welche die waffen, fahnen, binden u. s. w. der burschenschaft unter sich hat: Kluge studentenspr. 135ᵇ. —
Zitationshilfe
„zeugwart“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zeugwart>, abgerufen am 21.10.2019.

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