Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

ziegen-, in subst. und adj. zss.

ziegen- in subst. und adj. zss.:

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ziegenart f.:
z. what is goatish Ludwig teutsch-engl. (1716) 2587; ziegenrasse: so unterhält man in Schweden die gute schaf- und z. durch frische spanische widder Reimarus natürl. relig. (1766) 413; unterart der ziege: Schwan n. dict. 2, 1103ᵇ; der steinbock ..., jene wilde z. Ritter erdk. 2, 1018; das seidenhaar dieser z. 16, 800; Oken allg. naturgesch. 7, 1321. —
ziegenartig adj.:
z. caprigenus Steinbach 1, 40; nach art der ziege: bei den z-en thieren Göthe II 8, 292 W.; das ... z-e geschöpf A. v. Humboldt ans. d. nat. 1, 120; der schwanz ist ... z. kurz Brehm 3, 334 P.-L.; ein leises meckern, z. (eines menschen) Gutzkow ritt. 1, 302; die oft harte und vordrückende, z-e stirne (der Engländer) Waiblinger Britten in Rom 28. —
ziegenauge n.,
auge der ziege: l'œil de chèvre Schwan n. dict. 2, 1103ᵇ; dem auge der ziege ähnliches auge: die z-n in den einförmigen gesichtern der Perser G. Freytag bild.⁸ 1, 50; augenfistel: so ist sich zu besorgen einer fistel und groszen schadens, von gelerten αἰγίλωψ, fistula lachrymalium angulorum, in gemein z. und werner genant Bartisch augendienst (1583) 165. —
ziegenbalg m.,
ziegenhaut: 4. Mos. 31, 20 Wenzelbibel.
ziegenbart m.,
1) bart einer ziege: a goat's beard Ludwig teutsch-engl. 2587; dieweil er sonst, wie seine redensart lautet, um einen z. (um ein nichts, vgl. um des kaisers bart; s. auch ziegenhaar) gestritten haben wuͤrde J. H. H. Benner Herrnh. 3 (1748) 163; (pommersch) Germ. 18, 22; als betheuerungsausdruck, fluch:
bocks ziegenbart heut diesen tag,
war eben disz auch meine frag
Gilhusius gramm. 67;
ebenso botz z. (schwäb.) C. Dieterich weish. 2, 721; wbb.: Adelung² 4, 1703; Campe 5, 860ᵃ; dim. -bärtlein noncolae, mamillae sub rostro caprarum pensiles Steinbach 1, 68. 2) der lange und spitze bart eines mannes, nach art des bartes einer ziege: einer . .., der einen gruͤnen z. gehabt hette disc. v. d. kippern u. wippern B 2ᵇ; unser comptor were gutt zum maler, das ehr aus seinem z. pensel machte S. Grunau preusz. chron. 2, 454; auf den träger anspielend:
sein alter ziegenbart war reif genug zum grabe
Neukirch ged. 202;
gehoͤren diese lange ziegenbaͤrte euch zu, oder gehoͤret ihr den baͤrten zu? Holbergs dän. schaub. 4, 219; Lindenborn Diog. 1, 609; Wieland Lucian 2, 379; Göthe 4, 319 W.; polnische Juden mit dem z. Hoffmann v. Fallersleben ges. schr. 5, 261; allgemein; zägenpört langes kinn Hentrich Eichsfeld. ma. 3. 3) eine ganze mannsperson meinend, da bart in zss. wie knasterbart (s. th. 5, 1358), dummbart, brummbart schon wie ein suffix wirkt, nachdem vorher gewisz die bedeutung 2 gegolten hat; den übertragenen sinn verdeutlicht A. Corvinus: aruncus ... ziegenbarth ... arunci, populi, a genere barbae, die alle ihre baͤrthe gezogen haben, wie ziegenbaͤrt, oder streitbare leute fons latinit. 83; streitbare oder besser streitlustige, streitsüchtige männer; so setzen spätere hss. für das ursprüngliche zugebart im Wolfdietrich B 2, 283 und züge- D 9, 154 als spöttische bezeichnung des alten Berchtung ('zieh-', 'zugbart', vgl. var. zock-) zige-, tzigenbart ein, was Uhland ged. (1898) 2, 149 erneuert; auf wüstes, wildes benehmen, aber innere feigheit zielend:
ei, du alter ziegenbaart,
du wüster hosenbruder
bei J. Bolte singspiele 152;
du wilder, wüster z., du alter hosenscheiszer Chr. Reuter Harl. hochz.-schmausz 51 ndr.; Fischart Garg. 411 ndr.; als wenn alle menschen sew und kuͤh weren, die in der schrift nichts lesen noch verstuͤnden, on er allein meister z. G. Nigrinus exam. d. ... büchl. Joh. Nasen (1571) A 1ᵇ, anspielend auf den gegner als schneider; öft.; Göthe 23, 303 W. 4) name verschiedener pflanzen, a) cinum, -y- cigenbart ahd. gloss. 3, 539, 39; 552, 14; ziegenpart, cigen-, cegen-, czygebart Diefenbach gl. 120ᶜ; etwa prunus insititia ziparte? vgl.-bärtchen Müller-Fr. 2, 703ᵇ, -lein Chr. Lehmann hist. schaupl. (1699) 487 pflaumenart, ziegbertel, zibertlein kleine herbstpflaume Wirsung artzneyb. reg.; s. ziper, f.; b) aruncus bei den wb.-schreibern (B. Faber 84ᵇ; Zehner (1645) 239; Stieler 768; Steinbach 1, 68; u. a.) steht wohl für spiraea aruncus geiszbart, nach den hangenden weiszen blütenrispen: Ad. Martin pflanzennam. 15; anscheinend dasselbe ist spirillum czigen-, czegenbart Diefenbach gl. 547ᶜ; Corvinus 821; zs. f. d. phil. 8, 331; c) spiraea ulmaria, geiszbart, wiesenwedel, mähdesüsz: Holl wb. d. pflanzenn. 354ᵃ; Fechner volksth. pflanzenn. 23; A. Vosz wb. d. pflanzenn.³ 453ᵇ; Pritzel-Jess. 387ᵇ; d) artemisia abrotanum, stabwurz: Reinwald henneb. id. 1, 207; Spiesz henneb. id. 289; e) anemone pratensis, kleiner z., nickende windblume: Nemnich polyglott. d. naturg. 1, 298; A. Vosz³ 453ᵇ; f) weingärtneria (aira) canescens, graues silbergras: Frischbier 2, 492ᵇ; Pritzel-Jess. 450ᵇ; zäjenbōrt harte, dünne grasart Hofmann niederhess. wb. 269ᵃ; g) wohl für tragopogon bocksbart: weder dürrer dorn, noch schlechter z. E. M. Arndt 6, 129 R.-M.; h) agaricus cantharellus, pfifferling, rehling: Zincke öc. lex. (1744) 3355; allg. haush.-lex. 3, 797; Campe 5, 860ᵃ; Holl 93ᵇ; Pritzel-Jess. 454ᵇ; vielleicht dasselbe ist cyrillus czigenbart Diefenbach gl. 122ᶜ; i) hydnum coralloides z. Mappus hist. plant. alsat. (1742) 81; R. Löwe germ. pflanzenn. 76; j) clavaria coralloides, korallenkeulenschwamm: (Sachsen) Popowitsch vers. 276; Holl 191ᵇ; Pritzel-Jess. 458ᵇ; clavaria flava, gelbe bärentatze, z. Unger-Kh. 650ᵇ; clavaria crispa Muspratt chem. 6, 222 St.-K.; k) z. sparassis crispa, ein strunkschwamm: Fechner 3; A. Vosz wb. d. pflanzenn.³ 419ᵇ; l) polyporus umbellatus, boletus ramosissimus, ästiger löcherschwamm: Holl 228ᵇ; Pritzel-Jess. 464ᵇ; m) lichen barbatus, gemeine haarflechte: vgl. allg. d. bibl. 13, 272; Holl 141ᵃ; Pritzel-Jess. 210ᵇ. — dim. -bärtlein, n., s. ob. 1. —
ziegenbarteiche f.,
quercus aegilops, vallonea, grosze stacheleiche, knoppereiche, auf dem Balkan und in Kleinasien beheimatet: Holl wb. d. pflanzenn. 80ᵇ; Metzger pflanzenk. 358; Lueger lex. d. techn. 1, 115; Meyers lex.⁷ 3, 1255. —
ziegenbärtig adj.:
z-en philosophen E. Stapelius n. tragicom. B 6ᵃ; die z-en grammatiker Herder 1, 141 S.; Gutzkow ges. w. 9, 62. —
ziegenbauer m.,
kleiner, nur ziegen haltender bauer: Felder sonderl. 2, 296; Hofmann niederhess. wb. 269ᵃ. —
ziegenbaum m.,
dim. -bäumchen, n., aegiphila martinicensis, dessen laub und reiser die ziegen gern fressen: Campe 5, 860ᵃ. —
ziegenbein n.,
1) bein, fusz einer ziege: mhd. Lexer 3, 1109; er forne ... ein paar rauhe z-e bindet Leipz. avant. 1, 105; Welcker alte denkm. 4, 27; die füsze (tragbarer altäre) haben ... häufig die form von z-en Mothes baulex. 1, 79; ein ziegenbeiniger, ein satir: Rädlein (1711) 1093ᵃ. 2) ein alter und verbreiteter name der kornblume, centaurea cyanus, nach der rauhheit des stengels; schon ahd. cigenbein iacea ahd. gloss. 3, 530, 7; Diefenbach gl. 311ᵃ; Pancovius (1673) 145; Adelung² 4, 1703; Campe 5, 860ᵇ; Popowitsch vers. 277; Schkuhr 3, 159; v. Perger 1, 226; Holl 107ᵃ; Hertel Thür. 264; (schles.) Pritzel-Jess. 87ᵇ; K. Gusinde ma. v. Schönwald (oberschles.) 207ᵇ; mitt. d. schles. ges. f. vke 16, 157; (Nordböhmen) Söhns pflanz.⁶ 200; Frischbier preusz. wb. 2, 492ᵇ; ziejaben treibt a pauer vom biere hem Rother schles. sprw. 32ᵇ; cyanus montanus, berg- oder waldz. (1728 schwäb.) bei H. Fischer 6, 1194. —
ziegenbeinig adj.,
mit ziegenbeinen: H. Meyer gesch. d. bild. künste 3, 37; den z-en Pan H. Brunn kl. schr. 3, 161. —
ziegenblume f.,
osterblume, anemone nemorosa: (götting.) Schambach 308ᵃ; Flemes wb. d. kalenb. ma. nachtr. 2, 113; (braunschw.) Söhns pflanz.⁶ 24; adonis vernalis: (bei Küstrin) Pritzel-Jess. 11ᵇ. —
ziegenblut n.:
das schweinin bluͦt vor anderm vichsbluͦt gesunder sei, ... zum letsten das geyszen- oder zygenbluͦt Ryff spieg. d. gesundth. (1544) 50ᵇ; er ... küste anstatt seines sohnes das anklebende z. Grimmelshausen 4, 738 Kell.; ziegenmarck sampt dem z-e wiederstrebet auch der gifft und der wassersucht Bapst v. Rochlitz artzneib. 292;
und warmes bock- und ziegenblut
soll diamanten brechen
Neukirch ged. 26. —
ziegenbock m.,
1) das männliche ziegenthier, auch nur bock genannt: z. Hulsius-Rav. (1616) 430ᵇ; Wiederhold 435ᵇ; Stieler 205; Kramer teutsch-it. 2, 1449ᶜ; caper, hircus Steinbach 1, 142; Frisch 2, 473ᶜ; Adelung² 4, 1703; Campe 5, 860ᵇ; in der nordbair. ältesten bibel ist für überwiegendes bock doch auch zigenbock gebraucht 4. Mos. 7, 40 (ab 1475 bock); Hes. 43, 22; 3. Esra 8, 15 (ab 1475 kitzen); Hes. 43, 25 und 45, 23 erscheint für z. seit 1475 die merkwürdige form zigerbock (s. auch unt. -kraut); der böhm. Wenzelbibel ist z. zuständig: czwen czigenpoͤcke 3. Mos. 16, 5; 4. Mos. 28, 30; ebenso der preusz. prophetenübersetzung des Claus Cranc: czegenbok Hes. 43, 22; in Luthers bibelübersetzung das übliche wort, vgl.: da namen sie Josephs rock und schlachten ein z. und tunckten den rock im blut 1. Mos. 37, 31; 11, 380 W.; auch von H. Sachs gebraucht:
wie hast du halt so schöne löck,
gleich wie die herrling zigenböck
10, 210 K.;
von Kirchhof wendunm. 2, 17 Ö.; buch d. liebe 293ᵈ; die unt. ziege II 2 beachtete schreibung ziehen- gebraucht G. Nigrinus v. brud. Joh. Nasen esel (1570) H 1ᵇ; ist ein streitbares thier: allgem. haush.-lex. 3, 797; daher auch Hagedorn poet. w. 3, 57 die grammatiker streitbare ziegenböcke nennt; vgl.: ist ... in gefahr, dasz ihm irgend ein solcher grammatischer z. entgegen meckert Bürger 370ᵇ Bohtz; auf die barttracht gelehrter leute anspielend: wenn der bart gelehrt machte, so were ein z. auch wol gelehrt Petri d. Teutsch. weiszh. 2, A aa 8ᵃ; J. Riemer mediz. maulaffe 476; redensart den z. barbieren: Bechstein märchenb. 12; vergleich mit einem mutwilligen, springenden z.: wir ... sprangen uͤber die aͤcker wie die jungen ziegenboͤcke Zendorius wintern. 113; du springst ja wie ein z. Eichendorf s. w. 3, 75; vielfach; gilt dem aberglauben als reitthier der hexen: Hippel kreuz- u. querzüge 2, 65; Löwen schr. 3, 11; auch von zwergen: man sagt, das sie (die zwerge) im fruͤling sich versamlen, mit bogen und pfeilen sich ruͤsten und auf den ziegenboͤcken hin an das ufer des meeres reysen Gabr. Rollenhagen indian. reys. 57; sonst: der alte aberglauben meckert wie ein z. im dunkeln M. Claudius Asmus 3, 90; sein gestank wird getadelt: D. v. d. Werder ras. Rol. 17. ges., str. 19; danach vergleichend von geilen menschen:
Sebald hiesz sein Elsz ein tock,
stanck doch als ein ziegenbock
Voigtländer od. u. lied. 83;
sodax ... geil, vorwitzig, der da leckt und springt wie ein z. Corvinus fons latinit. 729; spottname des schneiders, der in vielerlei weise mit dem z. in beziehung gesetzt wird:
und als die schneider nach hause wollen, ...
da reiten ihrer neune
auf einem ziegenbock
deutsche volkslied. 948 Mittler;
ein schneider und ein ziegenbock,
ein leinweber und ein igelkopf
Venusgärtlein 30 ndr.;
Schnabel ins. Felsenb. 2, 414; eigentlich sei es ... schlecht von einem schneider, dasz er den teufel läugne, und seien sie doch beide vettern vom z. her Jer. Gotthelf ges. schr. 8, 231; er ziejenbock schimpft die hökerin hinter einem schneidergesellen her bei Glaszbrenner Berlin wie es ist 2, 19;
he, heraus! du ziegenböck!
schneider, schneider, meck, meck, meck!
W. Busch Max u. Moritz 18;
sogar auszerhalb dieser sphäre: (ich) höre, dasz er der z. (schneider) des ortes ist fürst Pückler br. 5, 190; —
trauben trägt der weinstock,
hörner der ziegenbock
Göthe (Faust 2285) 14, 109 W.;
caper ein verschnittener z. nomencl. lat.-germ. (1634) 171; der gestank eines verschnittenen z-es läszt nach, und er nimmt an fett zu: Marperger küchendict. (1716) 1342ᵃ; in den maa. nicht häufig: Bauer-C. 106ᵃ; Hofmann niederhess. wb. 269ᵃ; Spiesz henneb. id. 289; Müller-Fr. 2, 703ᵇ. 2) kornblume, centaurea cyanus, seltener als ziegenbein (s. ob.): (schles.) Schwenckfeldt 57; Schkuhr bot. handb. 3, 159; Nemnich bei Campe 5, 860ᵇ; Holl wb. d. pflanzenn. 107ᵃ. — dim.: -böckchen: ihre poetischen z. H. Heine 3, 52 E.; Cl. Viebig schlaf. heer 1, 128; -böcklein: richt. 6, 19; 13, 15; 19; 15, 1; 1. Sa. 16, 20, wo die älteste bibel zicklein (zickel richt. 13, 15) und von 1475 ab kitzlin setzt; Wickram 8, 190 B.; H. Sachs 15, 184 G. (nach richt. 15, 1); Ryff spieg. d. gesundth. 111ᵇ; Wirsung artzneyb. reg. unter z. verweist auf kitzlen; blut eins jungen z-s Grimmelshausen 4, 732 Kell.; die lungen von einem z. gekocht und gegessen soll denen wol dienen, die das wasser nicht halten koͤnnen Hohberg georg. cur. 2, 303; Jer. Gotthelf ges. schr. 17, 79; Rosegger wildl. 303. —
ziegenbohne f.,
ziegenkot: Hugo v. Trimberg renn. 4136 E.; (md.) Lexer 3, 1110; rudor czegenbone (irrtümlich -boum) Diefenbach n. gl. 321ᵇ; stercoris caprini bacca geyszbonen oder ziegenbonen Zehner (1645) 331; J. G. Schmidt rockenphil. 2, 221; Pfeffel poet. vers. 1, 64. —
ziegenbrachse f.,
sargus, brachsenart: sollen nach älteren berichten die am ufer weidenden ziegen lieben und zu ihnen heranschwimmen: Huld. Frölich offenb. d. nat. (1591) 268; Coler hausb. 503; vgl. Brehm 8, 55 P.-L.
ziegenbraten m.:
Schwan n. dict. 2, 1103ᵇ; K. O. Müller Dorier 2, 275; A. Stifter s. w. 5, 1, 73. —
ziegenbube m.,
knabe als ziegenhirt, schweiz., tirol.-österr. wort, obwohl gewöhnlich geiszbub: Pestalozzi Lienh. 2, 121; A. Stifter s. w. 1, 186. —
ziegenbutter f.,
butter aus ziegenmilch: Stieler 263; Kramer teutsch-it. 2, 1449ᶜ; Steinbach 1, 234; Ritter erdk. 2, 776; sie ist weisz: O. Sprengel chem. f. landw. 2, 633. —
ziegendill m.,
conium maculatum, gefleckter schierling: Chr. Fr. Reusz dict. bot. (1786) 480ᵃ; Dietrich 3, 265; Holl 325ᵇ; (schles.) Pritzel-Jess. 107ᵇ. —
ziegendreck m.,
ziegenkot: rudus, ruder geisz- vel cyegen-, zegendreck Diefenbach gl. 502ᶜ; J. Agricola chir. (1643) 675; Göthe III 1, 334 W.; sprw.: er ist nicht einen z. werth Wander 5, 578.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1936), Bd. XV (1956), Sp. 919, Z. 23.

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Zitationshilfe
„ziegenbärtig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ziegenb%C3%A4rtig>, abgerufen am 30.07.2021.

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