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Fundstelle: Lfg. 5 (1931), Bd. XVI (1954), Sp. 678, Z. 1
aus ahd., mhd. ze rucke Graff 4, 1148, mhd. wb. 2, 784, entsprechend mnd. to rugge Schiller-Lübben 3, 524ᵃ, neund. torüch, nl. terugg. im mhd. bedeutet es 'auf den rücken', während für 'zurück' hôher, ûf hôher, auch hindersich gebraucht wird Wieszner in Paul u. Braunes beitr. 26, 251. es sind also die präp. als solche und das subst. als bezeichnung der körpergegend noch deutlich, doch macht sich daneben die worteinung und die abstractere bedeutung schon geltend, im 17. jh. ist beides durchgeführt. ältere belege dafür:
ja muose vor ime wenken
der haiden al zerucke
pf. Konrad Rol. 289, 5 Gr.;
diu ros zerucke stiezen   die Burgonden man
Nib. 1831, 3 L.;
als ein friunt dem friunde tuot,
der lîhte schamerîchen muot
ze rücke wirfet, swenne er siht
daz sîner helfe im nôt geschiht
Konrad v. Würzburg Engelhard 2271;
ein lustigiu begirde, diu sich ze gote erhebet unde wirfet ze rücke alliu zîtlichiu dinc meister Eckhart in d. myst. 2, 411 Pf.; wie wirffest du die getrûwen lêre dînes geischlîchen vatters sô ze ruggen Seuse 369 Bihlm. dieselbe entwicklung zeigt schwed. til baka, dän. til bage, fries. to bek Dijkstra 3, 292, engl. back. über ähnliches in den idg. sprachen Brugmann grdr. II 2, 742. die sinnliche bedeutung wird heute durch rücklings festgehalten, das der abstracten verwendung fern bleibt. nach der durchführung der worteinung ist zurücke nur noch stilvariante von zurück, die aus metrischen gründen und überhaupt als literarische form gebraucht wird:
es sey dasz wer zurücke weicht
Simon Dach 180 lit. ver.;
er folgt und liesz die geschäfte,
die ihn bisher zu der erde gedrückt, den thieren zurücke
Klopstock Messias 3, 280;
oft kehrt ich noch mit immer schlechterm glücke
auf die fatale flur zurücke
Göthe IV 1, 176 W.;
ich träum als kind mich zurücke
Chamisso werke (1856) 3, 78;
dasz sie (die übersetzungen) hinter dem original zurüke bleiben Bodmer v. d. wunderbaren (1740) 5; vom see hatte sich der nebel schon zurüke gezogen Göthe IV 4, 108 W. seit dem 19. jh. nicht mehr üblich. andere ältere formen zurücken Kramer 2, 1487ᶜ; G. v. Keisersberg bilgersch. (1512) B 2ᵃ, zurucken s. u. I A, zurucks Xylander Polybius (1574) 252. älter und längst auszer gebrauch in gleicher bedeutung hinderwart, hinderwärts und hindersich, s. th. IV, 2, 1493 u. 1523. das letzte im frühnhd. gerne mit zurück verbunden: von wegen der rauhen lüfft ... des winters, welche die natürliche wärm ... zu ruck und hinter sich treibt Sebiz feldbau (1579) 60; der halben laszt es euer lieb nicht verschmehen, dasz ich ... gleich ... zu anfang hindersich zuruck ... verweise Fischart Garg. 29 ndr.;
ich denck gleich hinter mich zurück
H. Sachs 17, 66 K.
bedeutung.
I.
präp. und subst. sind getrennt aufgefaszt, und die vorstellung des rückens ist mehr oder weniger deutlich.
A.
nach dem rücken, der rückseite: und (der teufel) sprach zu im: ob dus bist der sun gotz, so lasz dich zeruck erste dtsche bibel 1, 14 lit. ver.; er warf sein schilt zurugken Ulr. Füetrer bayer. chr. 122 Sp.;
heisz dir einen hohen stauff vol schencken,
und stell in hinder dich zu rukk
Scheidt Grob. v. 3198 ndr.
am längsten erhalten mit fallen u. ä.: da er aber der laden gottes gedacht, fiel er zurück vom stuel ... und brach seinen hals entzwey 1. Sam. 4, 18; ich kriegte ... mitten auf der stiegen einen solchen stosz, das ich wieder zuruck hinunter burtzelte Grimmelshausen 3, 382 Keller; nur dasz der himmel nicht etwan einfällt und schlägt euch ... die treppe wieder zurücke herunter Stoppe Parnasz 486.
B.
im rücken, auf der rückseite: opistographus papyr, auff das man auch zuruck, das ist auf beid seiten schreiben kan Calepinus XI ling. 995ᵇ; mit guͦtem windt, der in zu ruck nachwehet Xylander Polybius (1574) 36; die feindt zurück angreifen L. Fronsperger kriegsb. 1, 133ᵃ; damit sie nit ire landsleut vor augen und die Römer, ire alten feynd, zuruck entsitzen müszten Stumpf Schweitzerchr. (1606) 292ᵇ; zu rück lernet man einen am besten kennen Friedrich Wilhelm sprichw.-reg. (1577) m. formelhaft bei münzen und siegeln: so grab dise charakteres und zeichen auf den pfennig an der ersten seiten und zuruck an der andern seiten die wort ... Paracelsus opera (1616) 2, 547 H.; geben zu Prag mit unserm ... zuruckaufgedruckten insigel lehnsurk. Schles. 2, 161 (1477). noch Dentzler (1716) gibt für zuruck a tergo.
C.
in diesem sinne wird zurück mit folgendem genetiv zur präp.: zuruck der gemelten reuter setzen sie die triarier Xylander Polybius 338; soll man aufzeichnen, was vornenher und zuruck des geschirs sich sehen lest Paracelsus chirurg. (1618) 742ᵃ H.; inhalt, begriff ... und register dieser gantzen chroniken findestu zuͦruck disz plats Seb. Franck zeytb. (1531) titel.
D.
hinter dem rücken, von heimtückischem thun und nachreden, wie mnd. achter rugge Schiller-Lübben 3, 523: so er vernemmen würt, das du im zuͦruck sein eigene schwester understohst zuͦ empfüren Wickram 1, 286 B.; die vor augen suͤsz, zuruck bitter seind schöne weise klugr. (1548) 136ᵇ;
das schafft der eulen falsche tück,
ir trew dient mir zurück
Forster frische t. liedl. 154 ndr.
II.
die worteinung wird durchgeführt und die vorstellung des rückens als körpertheil schwindet völlig, während für diesen die form rücken die herschende wird. besonders im schriftmäszigen, gelehrten und amtlichen gebrauch des 17. und 18. jh.s entwickelt, unter einflusz des lat. re-, ital. ri-, frz. re- und ré-. zurück bezeichnet:
A.
die der eigenen bewegung oder dem eigenen blick entgegengesetzte richtung. es ist das ggth. von vorwärts und stimmt in der anschaulichen verwendung mit rückwärts, s. th. 8, 1379, von dem es sich aber durch die engere verbindung mit dem verb unterscheidet.
1)
im eigentlichen sinne rückwärts: recidere wider zurücke fallen Bas. Faber thes. (1537) 121ᵇ;
wenn er denn wider wolt heraus,
gieng er zuruck dem faden nach
H. Sachs 3, 543 K.;
wer einen groszen sprung will thun, der geht zurück Lehmann floril. (1662) 1, 71; herrn sind katzen art, streicht man sie glatt den rücken ab, so recken sie den schwanz, streicht man sie zurück, so funckeln sie 1, 42; sie ... wollte dem gockel ... den ring wieder zurückdrehen Brentano 5, 101; die Franzosen konnten nicht vor, sie muszten zurück Stifter 5, 1, 361; ihre liebe gestalt, wie sie langsam den weg zurückging Storm 1, 22.
2)
nach rückwärts blicken, schauen, sehen u. ä.: wer seine hand an den pflug leget und sihet zurück Lucas 9, 62; wie sie ein weilchen gegangen waren, stand Hänsel still und guckte nach dem hause zurück kinder- u. hausm. 1, 51; er ... schaute behutsam z. G. Keller 3, 132. horchen, hören, lauschen:
doch schnell verbot ich meinem zu leisen ohr
zurück zu horchen
Klopstock oden 1, 119 M.-P.
nach rückwärts rufen, sprechen, etwas sagen lassen, überhaupt zeichen geben, bewegungen machen: so wirdt die gefahr ... durch die schiff, so im vorzug ... erkündiget, solche geben alsbald z. ir gemerck, zeichen oder losung L. Fronsperger kriegsb. (1578) 1, 165ᵇ; wieder zurücksprechend (bühnenanweisung) Fouqué alts. bilders. (1818) 1, 46; nur immer mir nach hier, die marmorstufen hinauf, flüsterte der puppenspieler z. Eichendorf 3, 427; eine ... weibergestalt ... die ... nach den ungestümen treibern zurückschimpfte 2, 430; der ... gedanke des zurückblasenden trompeters Stifter 4, 222; das gehetzte kalb röhrte noch lange nach seiner pflegerin z. Rosegger I 6, 23; die ... gestalt, wie sie sich mit einer hand an einem pfeiler festhielt, mit der andern zurückdrohte nach den spanischen soldaten Fouqué jahreszeiten 2, 51; mit lieblichem lächeln noch einmal zurückgrüszend, eilt unser retter von dannen alts. bilders. 2, 178; wart ich will dir herunter helfen! rief der postillon und hieb mit der peitsche zurück nach ihm Eichendorf 3, 384.
3)
von der rückwärts gelenkten bewegung des lichtes und schalles, anschlieszend an reflectieren u. ä.: die untergehende sonne, aus dem spiegel zurückscheinend, blendete ihn Göthe 28, 148 W.; das phänomen, dasz eine reine trübe bey durchscheinendem lichte die gelbe farbe, bey zurückgeworfenem mit dunklem hintergrunde die blaue sehen lasse IV 40, 251 W.; das blasse morgenroth, das von der abendröthe zurückglimmte Jean Paul 7/10, 603 H.; hör, wies echo das zusammenstoszen der bäume zurückhallt Klinger neues theater 1, 248; (sprichwörtl.) wie man in den wald schreit, so schallts zurück; von ehrlichen und treuen stimmen, die aus dem volk in das volk hinein und zurücktönen E. M. Arndt für u. an s. l. Dtschen 4, 256. ähnlich zurückblenden, -blinken, -blitzen, -flimmern, -glänzen, -scheinen, -schimmern, -strahlen, -prallen, -prellen, -werfen, zurückbrausen, -donnern, -klingen, -schallen u. s. w.
4)
in umgekehrter richtung lesen: so wendt den namen dessen weisen meisters umb und lese ihn zuruck Guarinonius grewel d. verwüstung (1610) 986; dann das wort soldat heist zuruck tadlos Abr. a s. Clara mercks Wien (1680) 122; wir haben das gebet zurück gebetet, wir können auch die glocken zurückläuten Rosegger III 6, 94.
5)
in weiterer anwendung auf geistiges zurückdenken, erinnern u. ä.: so hin- und zurückgehört (von beiden seiten gehört) gleicht sich das urtheil (über die Elsässer) aus nach recht und billigkeit Jac. Grimm kl. schr. 8, 399; dasz mein selbstbewusztsein ... sich auf sehr vieles zurückerstreckt, was ich einmal war A. v. Berger ges. schr. 1, 28; es stirbt kein gut zurück sondern vorwärts (bei gleicher verwandtschaft erbt der sohn zuerst) L. Winkler dtsches recht im spiegel dtscher sprichw. (1927) 112.
6)
verbindungen mit zurück werden viel gebraucht in beschreibungen: Silen auf einem esel, den aus einem krug trinkenden kopf zurückgebogen Heinse 7, 9 Sch.; dort läuft (das thier) nun wieder, mit seinem halse so zierlich zurückgebogen J. G. Forster 9, 174. stirn und kinn sind zurückfliegend, -fliehend, -gehend, -geschoben. bes. in naturwissenschaftlicher beschreibung, in der botanik und zoologie. so sind die verschiedenen blatt- und zweigformen zurückgebogen, -gedreht, -gedrückt, -geknickt, -gekrümmt, -gerollt u. s. f. J. C. Röhling Dtschlands flora 1, 94; 204; 417; 3, 36; Illiger thier- u. pflanzenreich 22; 91; 287.
7)
übergehend in die ruhevorstellung ist zurück 'weiter ab, entfernt': ein ... altes, etwas zurückgebautes giebelhaus Fontane I 1, 97; indes die mutter ... weiter zurück sitzt Göthe 48, 111 W.; sie war nämlich am traualtar weiter z. gestanden Jean Paul 3, 157 H.
8)
im frühnhd. gelegentlich von dem, was vorher erwähnt war: wie disz alles geschehen sei, ist zuͦrück gesagt Seb. Franck chron. Germ. (1538) 128.
B.
die richtung vom subj. weg, die rückwärtige bewegung ist in das obj. verlegt.
1)
einen zurückdrängen, -stoszen u. ä.:
bei dem arm, der von der pforte
warnend mich zurücke stiesz
Göthe 15, 335 W. (Faust 12056);
daher er sie (die darsteller des kaisers und königs) ... unbarmherzig z. in die grube stürzte 22, 114 W.; wenn etwa die ... stadtwächter eine hübsche dirne ... zurückdrängten W. Hauff 1, 9; als er dergleichen fortsetzen wollte, stiesz sie ihn aber kräftig z. G. Keller 6, 186. bes. in kriegerischen vorgängen: die (Ungarn) trieb Carolus z. Rätel chr. d. herzogth. Schlesien (1607) 27; die raschen wehranstalten thaten ... übrigens das ihre, um die Lübecker von einem angriffe auf Kopenhagen zurückzuschrecken Dahlmann Dännemark 3, 367; zur linken drängten die neununddreisziger die feindlichen schützensch wärme aus dem Gifertwald z. Moltke 3, 21. mit gegenständlichem obj.: wenn man ja etwas zugeben müsse, so dürfe das feste land nur um 10 grade weiter zurückgelegt werden J. G. Forster 1, 20; man wollte Frankreichs grenzen bis zum Rhein und zur Mosel zurückschieben Treitschke dtsche gesch. 1, 219. dazu gehört auch der zurückweisende zuruf zurück!: zurück, ihr diener und pagen! Gryphius Horribilicribrifax 57 ndr.; tod und alle teufel! ich sage zurück! Schiller 3, 419 G. in der jägersprache ein zuruf, wenn im treiben wild rückwärts geht und nachgeholt werden musz Behlen forst- u. jagdk. 6, 550.
2)
das ferngehaltene wird in seinem bereich eingeschränkt: legt sie sich vor die mündung eines flusses, so schwellt sie den strom z. maler Müller 1, 48;
sie (die welle) schwankt und ruht, zum see zurückgedeichet
Göthe 2, 3 W.;
während das lange zurückgehaltene gewitter mit furchtbarer heftigkeit ... sich entlud H. v. Barth Kalkalpen 375; die seebeherrschenden Germanen des nordens, in denen das zurückgedrängte heidenthum noch einmal seine ganze energie gesammelt hatte Ranke s. w. 8, 11.
3)
man wendet sich von einem zurück:
ach unfals neid,   belenglich zeyt
hab ich manch stundt geduldet,
macht, dasz du glück   von mir zurück
dich wendest unverschuldet
G. Forster frische t. liedlein 28 ndr.
daran schlieszen sich die ausdrücke des entsetzens vor etwas zurückbeben, -fahren, -schaudern, -schauern, -scheuen, -schrecken, -zittern: ich sehe sie zurückschaudern, ich sehe sie erröthen Göthe 23, 151 W.; dasz ich mich öfters auf ein öffentliches vergnügen freuen und doch vor dessen bösen folgen zurückzittern kann Just. Möser 5, 53; als er sich über die fensterbrüstung hineinschwingen wollte, schauerte er z. Rosegger I 7, 55.
4)
zurück geht über in den begriff 'beiseite': dencken sie endlich das ding thue kein gut, legen den Amadis z. und gehen in ein closter B. Schupp schr. (1663) 4; so wechselt man mit den fingern ab und hält den daumen von den halben tönen z. Ph. E. Bach clavierspiel 1, 33. besonders von etwas verschlieszendem, verhüllendem: ... der rigel nur vorgeschoben war, ich schob denselben geschwind z. Grimmelshausen Simpl. 195 ndr.; vor einem pianino ..., dessen deckel er mit gewandter hand zurückklappte Storm 5, 271; und bog das überhängende gesträuch z. Mörike 1, 178 G.; er hatte ... die hemdärmel zurückgestreift Immermann 2, 142 B.
C.
die richtung auf den ausgangspunkt einer bewegung.
1)
den weg dahin, wo einer her kommt: ich werde sie vielleicht wider z. begleiten El. Charl. v. Orleans 2, 137 H.; mit dem ... wegmesser, den der sel. S. doch bis nach Nizza und z. gebraucht hat Nicolai reise durch Dtschl. 1, 19; ich nahm ... wieder meinen weg nach der seite des pachthofs z. Göthe 23, 75 W.; schert euch in die stube z. Spielhagen 1, 275; man hat sie ... mit der ruthe in die ecke zurückgefegt W. Raabe Abu Telfan 2, 124. insbesondere weist zurück auf das zuhause und die heimat: dies dem herrn vatern denn ... wunderlichen vorkommen war, hätte mich gern z. gehabt v. Schweinichen denkw. 72 Ö.; so gehts bald um die weite welt und auch wohl wieder z. Göthe 24, 172. allerdings sagt man nicht wie im nl. ich gehe zurück für ich gehe nach hause.
2)
verbunden mit der ruhevorstellung: und mein mann ... ist aus der Schweiz z. Göthe 19, 114 W.; punkt 12 uhr war ich am Mädelejoch z. H. v. Barth Kalkalpen 249. häufig mit schon, noch nicht u. ä.:
seid ihrs, milord von Kent? schon vom turnierplatz
zurück, und ist die festlichkeit zu ende?
Schiller 12, 445 G.
3)
zurück ist 'auf dem rückwege': auf der hinreise war ich eine gantze stunde zu wasser, z. aber nur eine halbe Lichtenberg br. 1, 80 L.; Apollonius kam, vom bruder z., wieder vorüber O. Ludwig 1, 212 E. Schm.
4)
es knüpft sich daran die vorstellung des glücklichen auswegs aus einer gefahr oder verlegenheit: es hat Luther mit dieser lehr ... so tief in den weyher gerunnen, das er dannoch wider zuͦrück gekündt Joh. Nas antipap. eins u. hundert (1567) 3, 173ᵃ; der karren war in den koth gestoszen, und ohne müh konnte man nicht zurücke Chr. Weise erznarren 20 ndr.; Newton ... überrascht den unvorsichtigen schüler, der wenn er einmal beifall gegeben, sich in dieser schlinge gefangen hat, nicht mehr weisz, wie er z. soll Göthe II 2, 20 W.
5)
von gegenständlichem: dasz sie ... kaum einen halben schuncken samt einer flasche wein eingürgeln können, ohne selbigen wiederum zuruck zu gurgeln Lindenborn Diogenes (1742) 2, 740; unter zurückgieszen des filterüberschusses in das glas Muspratt chemie 5, 504; zurückpumpen derselben (der kochenden masse) in den kocher 6, 1752. in weiterer verwendung: so befehle ich meine nase z., die ungern riechet Frh. v. Schönaich ästhetik in einer nusz (1754) 39;
was ich gesehen, sollt ihr selbst mit augen sehn,
wenn ihr gebilde nicht die alte nacht sogleich
zurückgeschlungen in ihrer tiefe wunderschoos
Göthe 15, 183 W. (Faust 8665).
6)
sehr viel und schon früh wird zurück in dieser und anschlieszenden verwendungen wieder verdeutlicht, wie in manchen vorher gegebenen belegen: da zohen die Hungern zuͦruck wider heym Seb. Franck chron. Germ. (1538) 84ᵃ; also nun bin ich herkommen und gleich wieder zuruck geritten Grimmelshausen 2, 338 Keller; um diese zeit unternahm der maler B. ... eine reise nach Venedig und durch die Lombardei über Florenz wieder z. Göthe 49, 31 W.; sie betheuerten, dasz es (das kind) den weg z. nicht wieder finden sollte 23, 170 W.; wenn er wieder zurückkömmt, so ist ihm eine versorgung auf lebenszeit gewisz Caroline 1, 4 Waitz (7. x. 1778). so geht auch z. in die zeitliche bedeutung von wieder über: wie der unglückliche Ödip stand ich in dunkler nacht, und in meiner seele erschallten seine klagen, seine flüche z., die ich einst gelesen Klinger w. 4, 34;
was man von der minute ausgeschlagen,
gibt keine ewigkeit zurück
Schiller 4, 30 G.
7)
zurück an den besitzer: hier ists (das studiengeld) z. und mein dank dazu Lenz ges. schr. 1, 83 Tieck; worin ich 160 thaler von tausend zurückbezahlen muszte Just. Möser 3, 248: Markus, der sein gewehr zurückbetteln wollte Heer d. könig. der Bernina (1904) 42; wie sie (die groszmutter) auch die geschenkten (nüsse) ihnen (den kindern) immer wieder zurückschenkte Stifter s. w. 5, 1, 274. in weitergehender und übertragener verwendung: schon im 12 ten jahrhundert wurde stadtrecht, dasz kein unfreier, der jahr und tag ohne forderung des herrn in der stadt gelebt habe, zurückgeboten werden dürfe G. Freytag bilder 1, 425;
jedoch so stifft die schön zurück
sehr groszen schaden und unglück
H. Sachs 16, 453 K.;
und so empfangt mit dank das schönste leben
vom all ins all zurück
Göthe 1, 129 W.;
gib ungebändigt jene triebe,
das tiefe, schmerzenvolle glück,
des hasses kraft, die macht der liebe,
gib meine jugend mir zurück
14, 15 (Faust 197) W.
vielfach in wendungen des geschäftlichen briefverkehrs: dasz wir ... gnedigst geruheten, ... derowegen unser fortgeschicktes kriegesvolck von der böhmischen gräntzen zurück abzufordern acta publica 1, 253 Palm; bin aber ... von i. f. g. zurückerfordert worden und den 13 dito anheim kommen v. Schweinichen denkwürdigk. 415 Ö.; und so schick ich denn zur sühne hier einen ganzen band, den ich mir gelegentlich zurück erbitte Göthe IV 27, 241 W.; wegen Kirstens einquartirungsanliegen haben ew. exzell. die ackten zurück IV 28, 65 W.
8)
die antwort geht an den frager oder anredenden zurück: darauf ihm der herr zurückgeantwortet Zach. Albert tageb. (1627) 16; da ich zurücke schrieb Schnabel insel Felsenburg 2, 22 lit.-dkm.; wenn man die wahrheit zurück erfährt Gottl. Stephanie lustspiele (1771) 21; und sie wird zurückerwiedert haben Holtei erz. schr. 8, 144; ... rief sie hinab: was es gebe? blutige köpfe, hiesz es zurück Eichendorf s. w. 3, 346. vgl. II, A, 2. auch dieses stehend im geschäftlichen verkehr: auf des Nero zurückentbotenen befehl A. U. v. Braunschweig Octavia 1, 672; welchen (e. expressen) ... der h. reichscantzler ... mit einer dilatorischen antwort zurücke abfertiget Chemnitz schwed. krieg 2 (1653), 219; alldieweilen aber wir ... aus deren s. k. mait. zue den gehaltenen fürstentagen abgeordneten ... abgesandten zueruckertheileten abfertigung vernehmen müssen acta publ. 2, 53 Palm; Göthe schien ihn (Schiller) vollends irre zu leiten, als er ihm zurückbekannte, dasz auch ihm ohne eine solches eigenes interesse nicht gelungen sei, eine tragische situation zu bearbeiten Gervinus gesch. d. dtschen dicht. 5, 442.
9)
zurück kommt man auf das früher gesagte, gedachte, erlebte: hier wider äfer ich aber und kum mit diser materi zurugk an den jungen vorgemelten Theodonem Ulr. Füetrer bayer. chr. 36 Sp.; doch z. zur deutschen sprache! Adelung magazin f. d. dtsche spr. 2, 2, 31; das muszte voraus berichtet werden, jetzt zu unsrer geschichte z. Arnim w. (1839) 1, 7; wenn wir auf die frühere zeit z. anwenden, was späterhin von dem gefolge kleiner deutscher fürsten vorkommt rechtsalterth. 1⁴, 384; plötzlich kam es ihr z., wie er ihre hände in den seinigen gehalten Wildenbruch novellen 75.
10)
in sich selbst zurück bezeichnet das besinnen auf das eigene wesen u. ä.:
warst du ein reines feuerwesen
strömend durchs unendliche,
das sich in kreisender bewegung
ewig zurück in sich selbst ergosz?
Schubart sämmtl. ged. (1825) 1, 322;
wir halten so viel von dem reinen und kräftigen kerne des deutschen wesens, dasz wir ... es für möglich erachten, dasz der deutsche geist sich auf sich selbst zurückbesinnt Nietzsche 1, 164.
11)
zurück weist auf den ursprung: (dasz) wenn wir handlungen zu ihrer quelle zurückbegleiten, wir zehenmal lächeln müszten Schiller 3, 517 G.; selten ist auf die ersten begriffe der wortschöpfung zurückzudringen Jac. Grimm kl. schr. 1, 143. auf das zeitlich und der entwicklung nach frühere:
schöne des mays begeisterte sie, in des Griechen
tage zurück sich zu dichten
Klopstock oden 2, 42 M.-P.;
ich scheine mich auf dem wege zur kindheit z. zu befinden H. Eulenberg alles um liebe 20; ich möchte z. in der vergangenheit schoosz Bettine Günderode 1, 8.
12)
auf das eigentliche, wesentliche, auf das rechte masz: dies ... auf das wahre masz zurückzuführen W. v. Humboldt 4, 18 ak. ausg.; wenn wir einen allgemeinen moralischen satz auf einen besondern fall zurückführen Lessing 7, 446 M.; er geht nun zu einer erörterung der unternehmungen B.s über, die er auf sieben hauptstücke zurückbringt Ranke s. w. 39, 81. diese der gelehrten sprache angehörigen wendungen stehen unter fremdem einflusz, bes. frz. réduire.
D.
mit allgemeinem übergang in die ruhevorstellung bezeichnet zurück das zurückbleibende
1)
als thatsächlich vorhanden, von subj. behalten,
a)
als den rest, das übrige: indem ... am golt viel z. bleiben würde Ercker mineral. erzt (1580) 501; von jedem thaler, den ... ein soldat erhält, wird ein gewisses zurückbehalten, welches er bei seinem abschiede ausgezahlt erhält Heynatz synon. wb. 1, 464ᵇ; eine abschrift hab ich zurückbehalten Göthe IV 27, 259 W.
b)
zeitlich: ja, wer ein jahr oder fünffzig z. hätte Chr. Weise grün. jugend überfl. ged. 191 ndr.;
noch ist ein groszer tag zurück
Schiller 5, 2, 191 G.
c)
was noch zu thun, zu erleben ist:
ein einziges ist noch zurücke
Göthe 17, 38 W.;
wär noch ein wunsch zurücke, den der himmel dem liebsten seiner söhne weigerte Schiller 5, 1, 7 G.; ein wenig husten (ist) aber noch z. Jac. Grimm an Dahlmann 1, 289.
2)
mit der negativen vorstellung des zurückbleibens, mit hinblick auf etwas anderes, das sich schneller bewegt.
a)
eigentlich u. räumlich: muszten ... diese nacht, weil unsere bagage noch z., blosz auf der erden ... zubringen A. Olearius persian. reisebeschr. (1690) 225; so kam ich glücklich über die brücke ... der andere ... war noch z. Göthe 43, 294 W. auch übertr.: diese grobe und ungeistliche gedancken lassen wir zu rucke und zu ruhe gestellet Harsdörfer t. secretarius 2, 87; die besonderen bemerkungen ... habe zurückgehalten Göthe IV 28, 10 W.
b)
in weiterer verwendung von dem, was unterbleibt, im rückstand bleibt:
davon hân ich ze rucke gelân,
swaz ich solt anders hân getân
Thomasin wälsche gast 12291;
alle vorige swere gedancke und poͤse wort zerücke geleget ... worden Arigo dec. 215 lit. ver.; gnad kan weigern, straff kan man nicht z. bringen Lehmann floril. (1662) 1, 377; viel anschläg gehen z., weil sie kein wurtzel haben 1, 43; ich sollte ... denselben tractat z. lassen (nicht herausgeben) B. Schupp schr. (1663) 636; dasz ich um ein ganzes jahr meines salarii z. bin Lessing 17, 413 M.; die bedingungen sind z. (nicht mitgetheilt) J. J. Engel schr. 12, 364; der volksbeschlusz gilt z. Fichte 3, 175. dieser früher mannigfaltig entwickelte gebrauch jetzt beschränkt auf: eine verlobung, eine heirat geht z.
c)
allgemein von der anwendung auf die natürliche entwicklung: es war die saat und alles hier noch sehr z. Göthe III 2, 5 W.; als wenn bey ihrem erwachen die bäume verwundert wären, ... von ihrer seite noch so weit z. zu seyn IV 33, 29 W.; dennoch hatte sie etwas, was hinter ihren jahren z. war Gutzkow ritter vom geiste 3, 418.
d)
ebenso von der geistigen entwicklung, von leistungen: ach, wir sind so weit ... von der wahren kunst z., dasz wir ... einen bekleideten menschen für schöner halten als einen nackten! Heinse 4, 19 Sch.; das lustspiel artet nun z. H. P. Sturz 1, 97;
ich fühl es wohl, noch bin ich weit zurück
Göthe 14, 34 W. (Faust 547);
ehe acht tage um waren, war sie die ... schulgenossin Renatens. sie war anfangs z. Fontane I 1, 93; auch hat er in letzter zeit in beklagenswerther weise mit seiner gesundheit wieder zurückgewirthschaftet Overbeck an Rohde bei Bernouilli 1, 384.
E.
mannigfach ist auch die anwendung von zurück als subst., bes. in der eindringlichen verbindung kein zurück: Frankreich gegenüber gab es da kein z. H. Prutz preusz. gesch. 4, 20; doch da ist keine höhe noch tiefe, kein vor noch z. Göthe 23, 29 W.; aus den klüften brüllte der sturm mir ein ohnmächtiges z. entgegen H. v. Barth Kalkalpen 506.
F.
zurück ist ursprünglich adverbiale ergänzung des verbs, und wurde auch von dem inf. und part. getrennt geschrieben. doch hat sich die zusammenschreibung mehr und mehr durchgesetzt, je mehr sich zurück mit dem verb zu eigentlicher zusammensetzung verband. beispiele für die adverbiale verwendung: Caroline schielte gebückten kopfes z. W. Alexis Isegrim (1854) 2, 185; von dorther flüsterte sie z. Fouqué altsächs. bildersaal (1818) 1, 605. bes. neben präpositionalen gruppen: lange sprachen wir also, bis wir wieder an den baum des lebens z. kamen maler Müller 1, 80; der hausvater ward stündlich von Berlin z. erwartet Fouqué gefühle, bilder (1819) 1, 5; schon hatte Heinrich den ängstlichen Daun durch geschickte wendungen nach W. zurückmanövrirt K. Fr. Becker weltgesch. (1801—1805) 9, 534; das von M. zurückreflektirende strahlenbild Göthe II 5, 2 W.; darf ich die ehre haben, sie in den saal zurückzubegleiten? Spielhagen 1, 443. die zusammenschreibung ist nach der amtlichen deutschen rechtschreibung zur regel geworden, während die österreichische freiheit läszt. sie ist auch in den belegen hierunter für die letzten beiden jh.e durchgeführt. der begriff des einfachen verbs wird durch die zusammensetzung mit zurück in verschiedener weise verändert.
1)
verben, die einen zustand oder einen räumlich und zeitlich unbestimmten vorgang bezeichnen, erhalten den begriff einer bewegung in einer bestimmten richtung.
a)
verben, die eine besondere art des bewegens ausdrücken: viele purzelten z. in die tiefe Rosegger I 2, 95; ehvor sie wieder zurückstolpern den steinigen weg I 4, 321; während wir im nachtdunkel friedlich in dem grünen nach Berlin z. schlummern C. Bauer komödiantenfahrten 100;
noch einmal quillt da wohl zurück
des lichtes flamme
Nietzsche 8, 327.
ähnlich zurückfedern, -flattern, -krebsen, -kriechen, -rutschen, -schlendern, -stäuben, -stieben, -straucheln, -taumeln, -traben, -schleichen, -schlüpfen, -trappeln, -trippeln, -trotten, -wackeln, walzen, -wanken, -watscheln.
b)
verben, die ein besonderes geräusch bezeichnen: sie ... schwang ihre pfanne, dasz der eierkuchen prasselnd in den schwarzen schlot hineinfuhr und erst nach einer ganzen weile mit der oberseite in die pfanne zurückklatschte Storm 3, 25; ein weites marmorbecken ..., aus dessen mitte ein rascher wasserstrahl emporstrebte und ... in den wasserbehälter zurückplätscherte Musäus volksm. 1, 8 H.; als W. in seinem ... alten kutschkasten ... zurückgerasselt kam C. Viebig das schlafende heer 1, 164. ebenso zurückbrausen, -gellen, -gurgeln, -krächzen, -klingen, -rumpeln, -sausen, -schallen u. ä.
c)
gelegentlich in freierer weise: sie gaukelte in den wald z. Immermann 5, 13 B.; der reifende mensch ... kann mit dem fusz in den boden zurückwurzeln graf v. Loeben lotosblätter (1827) 2, 247; zu meinem glück fand ich platz ... in einem nach B. zurückzaudernden hauderer Holtei erz. schr. 37, 47. so auch in den erziehlichen ausdrücken: er hatte verschiedene unverschämte kerle in die grenzen des anstandes zurückgeprügelt M. Meyr erz. aus dem Ries 1, 178; 'munter', sprach sie, dem jungen in den haarbusch greifend, und ihn ... auf den standpunkt des gesunden menschenverstandes zurückschüttelnd W. Raabe Schüdderump 1, 88; die verlornen schafe zur herde zurückzubeiszen Lagarde dtsche schr. 15; zurückwirren Eichendorf 2, 30.
2)
verben, die eines objectes nicht bedürfen, werden trans.:
immer droht die wog ihn zurück
Klopstock oden 2, 152 M.-P.;
dieser bach ... beizt ... die rosen und lilien unserer schönheit, welche den tag über aufblühten, wieder in die ... knospen z. Heinse 3, 178 Sch.; der könig reist morgen ab; ich denke, die kriegstrommel wird ihn bald genug zurückwirbeln Spielhagen 6, 338; wenn der bettler-Hiesel die macht gehabt hätte, den menschen ihr vergangenes leben zurückzubeten Rosegger II 15, 20; der eintretende grüszte, sie knurrten den grusz z. II 4, 30. ähnlich zurückhauchen, -höhnen, -lächeln, -lachen, -seufzen usw., sowie die lichterscheinungen zurückblinken, -blitzen, -glänzen, -glitzern, -leuchten, -schimmern, -strahlen u. ä.
3)
es entstehen refl. wendungen: wenn ich mich da hin auch nur zurückwittere, zurückdichte Herder an Merck 35;
verschwinde mir des lebens athemkraft,
wenn ich mich je von dir zurückgewöhne
Göthe 15, 1, 85 W. (Faust 6494);
dem tappenden maulwurf gleich, wühlt sich der wurzelmann nach der wurzel z. J. H. Vosz antisymb. 1, 125.
G.
seit dem 16. jh. steht zurück in der zusammen setzung im wettbewerb mit rück-, s. th. 8, 1341 ff. im mnd. sind die bildungen mit rugge- früher belegt Schiller-Lübben 524ᵇ ff. zurück hat als mehr oder weniger selbständiges adv. in der verbindung mit verben und den zugehörigen ableitungen immer den vorrang gehabt und sich seit dem beginn des 19. jh.s völlig durchgesetzt. auch gilt es noch in den zusammensetzungen mit -ung, deren zusammenhang mit dem verb deutlich ist, oder bei denen das zurück auf andere weise gestützt wird, wie in zurückhaltung mit rücksicht auf das adj. zurückhaltend. rück- herscht dagegen in den nominalen stammcomposita, wie rückblick, rückfall bis rückzug, den fem. rückfrage, rückreise bis rücksprache, sowie rückfahrt, rückkehr und rücksicht. nicht üblich sind rückruf und rückkunft, wohl aus klanglichen gründen, dagegen aus amtlicher und wissenschaftlicher sprache in den allgemeinen gebrauch gekommene wörter wie rückstrahlung, rücklieferung, rückzahlung. das frühere schwanken des gebrauchs zeigt bes. Kramer, der nebeneinander bringt zurückschrift und rückschrift 2, 663ᵃ, zurücksprung und rücksprung 894ᶜ, zurückstand und rückstand 945ᶜ, zurückzug und rückzug 1461ᵇ. die beiden letzten versucht noch Heynatz in der bedeutung zu unterscheiden synon. wb. 74ᵃ. im betonten gegensatz zu vorwärts und ähnl. adv. bleibt zurück lebendig: und wenn das genie den aufflug der phantasie erschafft, so empfängt die kritik sie bei dem zurückflug Jean paul 40/41, 125 H.; dem weltgeschichtlichen umschwungsrade ... einen energischen vorwärts- oder meinetwegen auch zurückruck zu geben Fontane I 5, 80. die folgende reihe der zusammensetzungen soll die mannigfaltigkeit zeigen, in welcher dies ungemein fruchtbare bildungselement sich entfaltet. bei den im 17. und 18. jh. sehr beliebten bildungen auf -ung, bes. in präpositionalen verbindungen, genügen gelegentliche beispiele.
Zitationshilfe
„zurück“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zur%C3%BCck>, abgerufen am 22.02.2019.

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