Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

zusammenreimen, v.

-reimen, v.,
vom reim: wo man in zweyen bundreimen oder versen zwey wörter zusamenbünde oder reimete, so das eine lind und das ander härt were Puschmann meisterges. 73 ndr. überhaupt in einklang bringen: ein zierlich kleid und ein schöner volliger mensch reimen sich wol zusammen Petri 2, h 4ᵃ; eine theorie, ... an welcher man die phänomene in der betrachtung z. ... hätte ... können Göthe II 5, 2, 126 W. meist verneinend:
ein junges weib ein alter man
sich nicht zusammenreimen wol
Petri 2, v 5ᵇ.
als frage: wie reimpt sich ... das zusamen? Casp. Hedio chr. Germ. (1530) 160ᵃ; H. v. Barth Kalkalpen 606. in vergleichen: die .. sich z. wie fewer und wasser Luther 18, 668 W., wie faust und auge 18, 104 W., als wölf und schaf Joh. Nas antipap. eins u. hundert 2, 154ᵃ; es reimt sich oft ein sach zusammen wie der grosz Christoff mit kurtzem hemd und ungewischtem loch Lehmann floril. polit. (1662) 2, 835.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1931), Bd. XVI (1954), Sp. 760, Z. 3.

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Zitationshilfe
„zusammenreimen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zusammenreimen>, abgerufen am 07.07.2020.

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