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Fundstelle: Lfg. 5 (1931), Bd. XVI (1954), Sp. 764, Z. 38
1) trans. und refl. aneinander schlieszen: die gefangenen, die hände, die zeilen, die glieder z. Kramer 2, 584ᵃ. verschlieszen: das der spalte sich widerum zusammenschlieszet Sebiz feldbau (1579) 327; ich habe die zähne meines mundes zusammengeschlossen ... und kein wort durch sie herausgelassen Stifter 2, 75. weiter und freier gebraucht: sie alle (die berge) schlieszen sich zu einem ... halbkreise zusammen H. v. Barth Kalkalpen 205; und haben die gelehrten, was sie in den poeten aufgemercket, nachmals durch richtige verfassungen zusammengeschlossen Opitz t. poeterei 8 ndr.; ich fühle, dasz sich die summe meiner kräfte zusammenschlieszt und hoffe noch etwas zu thun Göthe 32, 61 W.; Italien wird sich in nicht ferner zeit ... zu einem nationalen staate z. Lagarde dtsche schr. 32; und gefahr schlieszt die menschen zusammen Fontane I 4, 208. 2) intr., bes. militärisch: die ldw. div. v. d. Goltz schlosz gegen H. zusammen Ludendorf kriegserinn. 40.
Zitationshilfe
„zusammenschlieszen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zusammenschlieszen>, abgerufen am 23.10.2019.

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