Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

, v.

v.
verschmelzen: eine person aus gott und mensch zusamen geschmoltzen Luther 30, 2, 488 W.; der glaub schmeltzt zusamm die hertzen B. Schupp schr. (1663) 46; dem ... manne, ... der beyde kapitel wollte zusammengeschmelzt haben allg. dtsche bibl. 61, 153; so dasz ... der erste ... kusz sie auf ewig zusammenschmelzte Novalis 4, 88 M. durch schmelzen zerstören: als auch dieses nicht erklecken wollte, wurden einige goldene bilder der götter zusammengeschmolzen M. I. Schmidt gesch. d. Dtschen 1, 151. intr.: unsere seelen schmolzen zusammen J. A. Feszler Marc Aurel 1, 166. sich verringern, an umfang oder zahl: die privatsammlungen von gemälden schmelzen je länger je mehr zusammen J. G. Forster s. schr. 3, 293; unser geld war merklich zusammengeschmolzen Hoffmann v. Fallersleben ges. schr. 7, 96; unsere sämtlichen offiziere fielen ..., und die kompagnie schmolz auf ein drittel zusammen G. Keller 4, 62.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1931), Bd. XVI (1954), Sp. 764, Z. 71.
Zitationshilfe
„zusammenschmelzen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zusammenschmelzen>, abgerufen am 25.02.2020.

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