Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

zusammenstehen, v.

-stehen, v.
beieinander stehen: und sah, wie sie zusammenstanden und raunten G. Keller 6, 341; weil alles zusammensteht und genau auf einander paszt Göthe II 2, 38 W. zusammen passen: schöne lieb und schendlich leben stehet ubel zusammen Petri 2, S s 5ᵇ; der wagen (der Juno) steht zusammen Herder 3, 145 S. übergehend in einverständnis:
man kann nicht immer zusammen stehn,
am wenigsten mit groszen haufen.
seine freunde die läszt man gehn,
die menge läszt man laufen
Göthe 2, 238 W.
als verbundene zusammenhalten:
wann wir die Griechen heut mit namen
ainhellig stuͤnden all zusamen
Spreng Ilias 20ᵃ;
(die uneinigen) stehen oder halten zusammen wie zaͤhn im gesottem kalbskopff Lehmann floril. polit. (1662) 2, 832; treulich im kampfe zusammenzustehen Mommsen röm. gesch. 2, 302; dieses erste z. Preuszens und Österreichs Häuszer dtsche gesch. 1, 467. in der jägerspr. von mehreren kitten (ketten) hühnern, die sich im herbst vereinigen Behlen 6, 552.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1931), Bd. XVI (1954), Sp. 770, Z. 51.

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Zitationshilfe
„zusammenstehen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zusammenstehen>, abgerufen am 05.06.2020.

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