Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

zusinken, v.

zusinken, v.,
selten wie sinken übertr.: in einer der geschmacklosigkeit schon zusinkenden zeit Gutzkow ritter vom geiste 1, 37. meist von den augen, bes. zum schlummer:
dein auge fängt kaum an, itzt schlummernd zuzusinken
J. J. Schwabe belustig. 6, 420;
die augen sanken ihm vor müdigkeit zu Immermann 5, 52; dann sanken ihm die müden augen für immer zu Fouqué altsächs. bildersaal 2, 661. von sonne und mond: während die sonne immer näher den wipfeln des Tegeler forstes zusank H. Seidel Leb. Hühnchen 249. subst. inf.: die entferntheit der augen — ihre schiefheit, ihr z. von der last blosz grobfühlender sinnlichkeit Lavater physiogn. frgm. 2, 92. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1933), Bd. XVI (1954), Sp. 832, Z. 9.

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Zitationshilfe
„zusinken“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zusinken>, abgerufen am 18.10.2021.

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