Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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zustechen, v.

zustechen, v.,
als verstärkung von stechen: wenn ich ... sehe meynen herrn in der fahr, ich wöllt ... frisch zustechen und hauen, weyl ich eine ader regen kund Luther 18, 398 W. zerrissenes zunähen: (walmesch laken) streichen (messen) ende wedir zustechen handelsrechn. d. dtschen ordens 521 S.; zugestochen das loch im unterhemd J. H. Meichszner handbüchl. (1567) 4ᵃ. mit zustecken vertauscht: (und wer) ihnen was zuschickt oder heimlich zusticht Alexis Isegrim 44. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1933), Bd. XVI (1954), Sp. 847, Z. 29.

zustochen, v.

zustochen, v.,
zustochern antreiben, anschüren: wo man das feuer immermehr zustochet Dreyfelder hist. d. hauses Este (1580) 59ᵇ; Lexer 3, 1188. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1933), Bd. XVI (1954), Sp. 854, Z. 26.

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Zitationshilfe
„zustechen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/zustechen>, abgerufen am 25.01.2021.

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