Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

, v.

v.
als verstärkung von stechen: wenn ich ... sehe meynen herrn in der fahr, ich wöllt ... frisch zustechen und hauen, weyl ich eine ader regen kund Luther 18, 398 W. zerrissenes zunähen: (walmesch laken) streichen (messen) ende wedir zustechen handelsrechn. d. dtschen ordens 521 S.; zugestochen das loch im unterhemd J. H. Meichszner handbüchl. (1567) 4ᵃ. mit zustecken vertauscht: (und wer) ihnen was zuschickt oder heimlich zusticht Alexis Isegrim 44. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1933), Bd. XVI (1954), Sp. 847, Z. 29.

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