Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

aufpappen, vb.

Fundstelle: Band 3, Spalte 639, Zeile 31 [Schröder]
AUFPAPPEN vb.   1 etwas auf etwas oder auf sich aufkleben, auch bildl.: 1702 eine landkarte (auf ein leintuch etc.) aufpappen Kramer dict. 2,179c. 1804 ein blau angestrichener tisch mit schubfach, worauf ausgeschnittene bunte bilder .. zerstreuet aufgepappet waren Jean Paul I 10,93 ak. 1914 neben diesem spruch (im poesiealbum) war eine rote rose, wie man sie in papierläden kaufte, dick mit mehlkleister aufgepappt Kröger nov. 5,92. 1995 kaum eine der damen kann sich das etikett „locker“ aufpappen tagesztg. (4.1.)15. 2 aufessen, noch mdal.: 1781 wohl aber mußt ich den stempelbogen (für d. pflegschaft) bezahlen! .. besser wäre es gewesen, das kind hätte das geld dafür aufgepappt Hippel lebensläufe (1778)3,2,290. 1976 aufpappen ‘aufessen’, brand.-berl. wb. 1,291. auch ‘ein kind aufziehen 1818 ich hab’ es (das kind) selbst aufgepappt Voss in: Sanders wb. (1860)2,1,498c.

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Zitationshilfe
„aufpappen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/aufpappen>, abgerufen am 17.09.2021.

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