Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

ausschöpfung, f.

Fundstelle: Band 3, Spalte 1381, Zeile 4 [Fröhlich]
AUSSCHÖPFUNG f.   häufiger erst im 20. jh. in bed. 2. 1 zu ausschöpfen 1 a. das ausleeren einer flüssigkeit: E15.jh. exinanitio vßschepffung in: Diefenbach gl. 217a. 1684 undt so viel von gewaltigung undt außschöpffung der grubenwaßer Leibniz I 4,50 ak. 1772 es (teer) ändert aber diese angenommene farbe wiederum, wenn es einige tage nach seiner ausschöpfung steht frankf. gel. anzeigen 1,274 DLD. 1886 eine potter’sche dampfmaschine .., welche zur ausschöpfung der wilden wasser alter gruben die besten dienste leistete Hagen eisenbahn 3. 2 zu ausschöpfen 2 a. vollständige nutzung, ausnutzung, erschöpfung seltenausdeutung 1671 die ausschöpfung der luft zu vermehrung menschlicher kräfte Leibniz dt. schr. 1,264 G. 1885 die masse des vorhandenen ist überwältigend, .. daß wir jahre und jahre mit der ausschöpfung zu tun haben werden Scherer brw. 205 R./L. 1917 manches in dem bande wird auch vorläufig nicht jene letzte, subtilste ausschöpfung erfahren können, die ich mir sonst zur unnachsichtlichen aufgabe mache Wildgans br. 252 W. 2005 die gerade dem langstreckenlauf und dem radsport eigene ausschöpfung letzter reserven n. zürch. ztg. (26.5.)41b.

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Zitationshilfe
„ausschöpfung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/aussch%C3%B6pfung>, abgerufen am 04.12.2020.

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