Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

ausschmückung, f.

Fundstelle: Band 3, Spalte 1374, Zeile 62 [Schmitt]
AUSSCHMÜCKUNG f.   verschönerung ausgestaltung, detaillierung, meist nomen actionis, selten nomen acti zu ausschmücken: 1644 von vielernanter unserer sprache vollkünstiger hochbringung und ausschmückung Harsdörffer gesprächsp. (1641)4,481. 1760 die ausschmückung der rede durch figuren und tropen Lessing 8,320 L./M. 1760 an köstlicher ausschmückung der schiffe Heilmann Thucydides 798. 1847 mätzchen machen, ausschmückungen, die ganz und gar außerhalb der sache liegen Devrient tgb. 1,392 ak. ⟨1863⟩ veredlung und ausschmückung des lebens Wackernagel kl. schr. (1872)3,252. ⟨1894⟩ von gefälliger ausschmückung an wand und decke zeigte sich nirgends eine spur Fontane (1919) II 1,105 jub. 1919 die farbenreiche und stoffprächtige ausschmückung Dehio kunst 1,37. ⟨1957⟩ die (klatschgeschichten) erzählte er dann meiner mutter mit genuß und mit recht deutlichen ausschmückungen Renn kindheit (1958)188. 2004 die phantastischen erzählungen von „Ali Baba und den vierzig räubern“ .. die Galland aus anderen quellen übernommen und zur „ergänzung“ und ausschmückung (der erzählungen von tausendundeiner nacht) benutzt hatte n. zürch. ztg. (21./22.8.)52c.

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Zitationshilfe
„ausschmückung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/ausschm%C3%BCckung>, abgerufen am 27.11.2020.

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