Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

ausschmieden, vb.

Fundstelle: Band 3, Spalte 1373, Zeile 53 [Schmitt]
AUSSCHMIEDEN vb.   ein werkstück durch schmieden herstellen, metall durch schmieden weiter verarbeiten, auch bildl.: ⟨1529/32⟩ die undenen seind hüter im wasser der großen wasserschez, .. so auch aus den feurischen leuten verlossen und ausgeschmit seind worden Paracelsus I 14,149 S. 1693 axt stauchen, i. e. axt ausschmieden Schönberg berginformation 2,11. ⟨1796⟩ das dünneisen zu weißen blechen biegsam ausschmieden corp. ivr. metallici 1160 W. ⟨1840⟩ so war der starke und helle stahl seines charakters auch ganz deutsch ausgeschmiedet Arndt 1,341 R./M. 1887 der glühspan, d. h. die oxydhaut, womit sich das metall beim ausschmieden überzieht b. d. erfindungen 6,104 R. 1925 schwefel macht das eisen „rotbrüchig“, d. h. es ist bei glühhitze spröde, so daß es nicht ausgeschmiedet werden kann R. Meyer chemie 182. 1964 strecken ist ein ausschmieden des werkstücks in längsrichtung bei gleichzeitigem verringern des querschnittes Meyers n. lex. 7,315a.

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Zitationshilfe
„ausschmieden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/ausschmieden>, abgerufen am 26.11.2020.

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