Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

ausschwimmen, vb.

Fundstelle: Band 3, Spalte 1397, Zeile 63 [Schmitt]
AUSSCHWIMMEN vb.   mhd. ûzswimmen. aus etwas herausschwimmen sich schwimmend retten, auch bildl.: ⟨u1170⟩ di in den schiffen wâren, / dô si des fûris wurden innen, / dô wolden si ûz swimmen Lamprecht Alexander S 2406 K. ⟨1461⟩ ich .. verlor uf dem mer als min guͦt und diener und schwam nackend uß uf ainem brett Steinhöwel Apollonius 129 Sch. 1509 ein kleine irrung im anfang, / wann die nimpt weiters ein fürgang, / so würt ein grosse irrung druß, / das man auch hart kan schwimmen vß Murner 1,1,70 Sch. 1533/4 Ulysses .. schwam nacket .. aus Turmair 4,1,195 ak. ⟨v1683⟩ Brutus sey unter diesem scheine aus der grausamsten blutstürtzung des Tarquin und der Tullia ausgeschwommen Lohenstein Arminius (1689)1,309a. 1740 die ersten gedancken eines ausgeschwommenen schiffbrüchigen Breitinger dichtkunst 1,461. noch: 1819 laßt die thoren sich abmüden, wenn sie glauben, sie seyen hoch hinauf, landen sie athemlos tiefer, als von wannen sie ausgeschwommen Görres 13,139 Sch.

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Zitationshilfe
„ausschwimmen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/ausschwimmen>, abgerufen am 27.11.2020.

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