Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

ausspielung, f.

Fundstelle: Band 3, Spalte 1468, Zeile 41 [Schrader]
AUSSPIELUNG f.   1 lotterie, verlosung, spielrunde einer lotterie; titel-, gewinnvergabe bei einem spiel, einer sportl. wettkampfrunde zu ausspielen 5: 1755 ein grosser poppenschranck .. soll .. unter 30. personen à einen thaler einlage .. ausgespielet werden. sobalden nun die anzahl der liebhaber beisammen, so soll der ort und tag der ausspielung bekannt gemacht werden leben in Frankf. a. M. 4,71 B. 1866 den (öffentlichen) lotterien sind .. alle öffentlich veranstalteten ausspielungen beweglicher oder unbeweglicher sachen gleich zu achten kreisbl. Ost-Prignitz 57a. 1932 dieses spiel (schweineschlachten) findet gern anwendung bei ausspielung von eßbaren dingen, gegen einsatz Ivers kampf-bewegungssp. 68. 1956 den bei der 44. ausspielung des südlottos erzielten rekordgewinn süddt. ztg. 193,6. 1997 die 45. ausspielung dieses traditionsturnieres (im handball), frankf. rundschau (23.5.)4. 2 das einsetzen von etwas zu eigenem vorteil, zweck; zu ausspielen 3 c: 1899 das österreichische princip der ausspielung einer nationalität gegen die andere in: Kraus fackel 22,9. 1993 ein frauenheld .. habe „unter ausspielung seiner männlichen ausstrahlungskraft das vertrauen von frauen erschlichen“ presse (4.8.), IdS-arch.

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Zitationshilfe
„ausspielung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/ausspielung>, abgerufen am 27.11.2020.

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