Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

ausstreuung, f.

Fundstelle: Band 3, Spalte 1524, Zeile 72 [Fröhlich]
AUSSTREUUNG f.   nomen actionis zu ausstreuen. verbreitung, verteilung, verstreuung; als nomen acti i. s. v.gerücht, verleumdung(meist plur.) 1599 es gebraucht aber .. gott auch eusserliche werckzeuge zu außstreuwung .. seines himmelischen samens, nemlich die prediger Ph. Nicolai freudenspiegel 242 faks. ⟨1645⟩ und des mondes lauff .. mit der saat außstreuung in acht zu nehmen Gubert stratagema (1688)120. ⟨1677⟩ daß eu. gestr. vielerley falsche außstreuungen gehört, und folgbar für die warheit scheinet angenommen zu haben Formosa, in: Olearius reisebeschr. (1696)57b. 1778 damit man desto besser allen ausstreuungen irriger lehren vorbeugen möge ephemeriden d. menschheit 2,106. 1874 die übereinstimmung ihrer sprachen beweist uns, dass die weit entfernten glieder dieser familie vor ihrer ausstreuung eine gemeinsame heimath bewohnt haben müssen Peschel völkerkde 30. 1901 die buchdruckerkunst förderte die ausstreuung von lehren Lindner geschichtsphilos. 45. 1998 ausstreuung des gerüchts, ihr ehemann werde sie bald verlassen frankf. allg. ztg., DWDS-arch. 1999 „dissemination“, ausstreuung der saat, ist eine der wichtigsten aufgaben für die nationalen rotkreuzgesellschaften ebd.

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Zitationshilfe
„ausstreuung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/ausstreuung>, abgerufen am 27.11.2020.

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