Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

ausweglos, adj.

Fundstelle: Band 3, Spalte 1585, Zeile 25 [Grimm]
AUSWEGLOS adj.   selten auswegslos. ohne ausweg, hoffnungslos; zu ausweg 1: ⟨1783⟩ aus den größten, augenscheinlichsten, den ausweg- und aussicht-losesten gefahren und versuchungen Lavater nachgelass. schr. 4,233 G. 1899 daß diese (kapitalistische) entwicklung die tendenz habe, die krisen stets zu verschärfen und schließlich zu einer ausweglosen überproduktion zu führen Luxemburg (1970)1,1,548. ⟨1928⟩ wie ausweglos, trostlos und leer die bürgerliche theaterkunst geworden ist Abusch schr. (1962)2,122. 1967 ein nachdenken .., das tief war und auswegslos wie ein sumpfsee Welskopf-H. licht 191. 1986 und wohlwollend / sehn uns die bischöfe des irrsinns zu / beim irren in den ausweglosen gängen / durch die städte Bartsch übungen 81. 2004 ironisch, also ausweglos fatalistisch süddt. ztg. (9.3.)15b. 2006 dass jetzt .. der eifernde fanatismus .. uns alle (Israelis und Palästinenser) wieder einmal in eine ausweglos erscheinende lage zurückversetzt hat ebd. (30.1.)11f.

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Zitationshilfe
„ausweglos“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/ausweglos>, abgerufen am 30.11.2020.

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