Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

autogramm, n.

Fundstelle: Band 3, Spalte 1657, Zeile 21 [Sattler]
AUTOGRAMM n.   aus grch. αὐτός ‘selbst’ u. γράμμα buchstabe, ‘geschriebenes’ im 19. jh. gebildetes kompositum. eigenhändiger namenszug einer bekannten persönlichkeit, älter auch allg.eigenhändig geschriebenes’ (vgl. autograph): 1878 einen ganzen vormittag mußte er damit zubringen, die albums zahlreicher damen mit skizzen oder wenigstens mit autogrammen zu versehen in: Schulz/B. fremdwb. (1995)2,571a. 1885 ist es unbescheiden, wenn ich sie (anrede) um ein autogramm Jensens bitte? in: musikerbr. an Kuczynski 157 H. 1901 (er) fand (im fremdenbuch) .. ein ihm doch interessantes autogramm (geändert aus: autograph) Raabe 8,224 H. 1924 (übertr.:) ich habe ihn (Verdis handschuh) gestohlen. ja, gestohlen als andenken, als autogramm Werfel Verdi 566. 1998 und so jagen die kinder nach autogrammen berl. morgenpost (25.8.)3a. 2005 (die autorin) schrieb also als widmung „to Emma Chisit“ ins buch, setzte ihr autogramm darunter .. und stutzte dann n. zürch. ztg. (22.11.)7b.

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Zitationshilfe
„autogramm“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/autogramm>, abgerufen am 04.12.2020.

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