Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

barse(n), f.

Fundstelle: Band 4, Spalte 227, Zeile 59 [Schrader]
BARSE(N), barschen f., m., vereinzelt bärsen f. mnd. barse. ‘   pferde-, satteldecke, teil der schutzausstattung, prunkrüstung für pferd oder reiter; herkunft unklar (vgl. auch 1DWB s. v. parsch): hs.u1430 ire pferdt waren mitt guten stähelin barßen verdecket Lancelot 2,583 DTM. u1550 hirtzog Johans .. füret ein küriß, ein schwartze sammaten, der hofmaister atlasen parschn, spieß und hauben Widmann in: (Regensb.) chr. dt. städte 15,35. 1553 ein küriser mit gantzenn gutem barssen oder stehelin geliger unnd bedechtem henngst in: Fischer schwäb. wb. (1904)1,653. ⟨u1565⟩ der rock und die guldin bärsen, so von guldinem tuͤch, .. ist zerschnitten Mair in: (Augsb.) chr. dt. städte 32,346. 1639 hienegst ritt (im trauerzug) der cammerjunge .., dessen pferd mit einer verguldeten barse bedecket .. gewesen Micraelius Pommer-land 4/6,138. ⟨1887⟩ ein pferd, gesattelt und gezäumt mit einer barsen (stück der rüstung) märk. sagen (1990)174 D.

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Zitationshilfe
„bärsen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/b%C3%A4rsen>, abgerufen am 04.12.2020.

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