Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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bürde, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 1008, Zeile 51 [Gante]
BÜRDE f.   ahd. burdin, burdî, mhd. bürde, bürdene. mnd. bȫrde, bȫrden(e); anfrk. burthi, mnl. borde, bordene, nnl. borde, borden(e); afrs. berthe; ae. byrðen, me. birthen, ne. burden; got. baúrþei. abl. von bären, beren vb. ; vgl. auch mit anderer stammbildung burt f. sowie as. burthinn und an. byrðr. formen mit und ohne ‐n reflexe eines ursprünglichen *‐inō‐stammes (vgl. ae.), der im ahd. in einen ‐în‐ und einen ‐ô‐stamm aufgegangen ist. 1 zu tragende last. a schwere traglast, gewicht: E8./A9.jh. sarcinulis fazzon purdinum ahd. gl. 1,292,39 S./S. 863/71 esil .. theist fihu filu dumbaz;/ .. iz mag ouh in wara burdin dragan suara Otfrid IV 5,9 E./S. ⟨v1022⟩ mîniu unreht uberstigen mîn hoûbet .. siû sint ûfen mir so suâre also suâre burdi Notker 2,136,6 P. ⟨u1120⟩ o crux benedicta, aller holze besziste,/ .. ja truogen din este di burde himelisce Ezzo V 31,4 M. ⟨E13.jh.⟩ so bist stark hindene als der esel zu der burden altdt. pred. 1,15 Sch. ⟨M14.jh.⟩ ab ir mich horet, spricht der herre, daz ir nicht intraget burden durch dy phorten dirre stat an deme tage des sunnabendis Cranc 105 Z. 1480/1 ein schwäre bürdin ist hart in die höhe zů bringen, aber von ir selbs mag sy von der höhe in die nydern vallen Pforr beispiele 24 LV. 1508 nach dem als es (pferd) der bischoff gebraucht het, .. zaiget es, das es nach der burd des hailigen bischoffs nit mehr woͤlt von ainer frawen geriten werden Geiler pred. N 1d. ⟨1595⟩ vnd (Archimedes) schlos zuletz, so viel da wuͤrd/ die kron auszdringen mit ihrer buͤrd,/ mehr wassers, denn ihr gold gwicht solt/ so viel silber wer bey dem gold Rollenhagen froschmevseler N 6a. 1631 sie drückt mich unter sich, wie von der schweren bürd’/ ein schwacher rücken gar in sich gequetschet wird Fleming ged. 1,6 LV. 1690 inzwischen ließ sich jemand vom baum hernieder, und schwengete sich hinter ihn auf das pferd .., welches über dieser unversehenen bürden dermassen erschrack, daß es mit den hinter=füssen außschlug Happel academ. rom. 84. ⟨1746⟩ der berg ist steil, und mühsam jeder schritt,/ und du nimmst dir noch eine bürde mit? Gellert (1769)1,194. ⟨1782/7⟩ eine mutter .. ist doch wahrlich ein gutes geschöpf, schleppt sich mit vier kindern und wartet dabei ihres berufs ohne murren, wird sich noch mit der bürde des korbes belasten müssen Musäus volksmärchen 1,138 M. 1831 lange tappte er in dem finsteren, unterirdischen gange herum, seine schreckliche bürde (seine wahnsinnige tochter) auf dem arme Temme sagen 250. 1861 die meisten unglücksfälle, welche beim herabtragen sich ereignen, entstehen dadurch, daß der träger mit seiner bürde an irgend einem strauch oder felsenvorsprung hängen bleibt Berlepsch Alpen 381. 1928 der warme wind schmolz den schnee, unendlich war die tauende bürde, die das weite gebirge trug Perkonig bergsegen 68. v1956 der packträger wirft die bürden ab, die man ihm aufgeladen hat Brecht schr. z. theater 5,28 H. 2000 im bild der träger .. (lassen sich) nur die bis auf scheitelhöhe aufliegende bürde, die wirren haare, da und dort ein arm, eine hand .. ausmachen st. galler tagbl. (1.9.), IdS-arch. b bündel; meist von reisig, heu u. dgl.; vielfach als maßeinheit: 9.jh. de fasce purdhin ahd. gl. 2,87,28 S./S. ⟨u1250/72⟩ nû seht, diz ist allez in kurzen jâren geschehen, âne daz maniger den andern ze tôde sleht .. umb eine bürden gras oder umbe zehen epfel oder birn Berthold v. Regensburg 1,92 P./S. ⟨14.jh.⟩ dannen gienc er vorbas vnd sach einen mor, der hiv holcz vnd bant ein burde d. veter b. 30 LV. ⟨n1427⟩ und da hatt der reck in der stat XII thausent pachöffen ein mal ain stund im tag ain pürd holtz pracht Schiltberger 82 LV. 1522 da sahen sie wie ein buer zwen ochsen zůsamen wettet vnder das ioch, .. vnd band inen ein burde hew vff die kopff Pauli schimpf 81 LV. 1570/7 wann man den hopfen abnimbt, .. die stangen sambt dem hopfen zeucht man aus und windet hernach den hopfen, so weit er heubte tregt, abe, wirft den uber einen haufen, bis deßen eine burde oder fuder werde haushaltung in vorwerken 138 E./W. 1602 er .. sahe alda wie die landleuth auß den nechsten dörffern bürden von allerley holtz und reißern .. gen marckt brachten Kirchhof wendunmuth 2,131 LV. 1671 ich nun, allein gelaßen, gienge .. alda eine bürde holtz zu holen Pinto, reisen 219. 1708 die wildheüere .. schneiden das futer .. mit grosser lebensgefahr, .. da es sich etwann zutragt, daß .. dise mit einem fuß glitschen, oder mit dem fuß, mit welchem sie ihr burde graß fort, über die äussersten felsenspitzen hinauß gestossen, in dem netze behangen bleiben, und zugleich fortgezogen werden, fallen, und elendiglich zerfallen Scheuchzer natur-gesch. (1706)1,3,16. 1783 der hirtenknabe sammelte dürre reiser, und machte bürden holz Pestalozzi 2,365 B. 1829 mit der befriedigten miene eines siegers warf er seine bürde auf das strohlager und breitete sie sorgfältig aus einander Frühling phantasiegemälde 22. ⟨1874⟩ um sich seinen holzbedarf zu sammeln, machte er weite rundgänge durch den wald, auf welchen sich eine bürde fast von selbst zusammenfand Keller (1894)8,183. ⟨1934⟩ Bärbel schleppte eine bürde gras von der mühlbachwiese herauf Scharrer maulwürfe (1945)81. 1969 Wurzel sammelt eine bürde armdicker knüppel Strittmatter dienstag 226. 2011 es gibt bauern, die sich rühmen können, keine bürde verregnetes heu eingeheimst zu haben st. galler tagbl. (5.10.), IdS-arch. 2 (seelische, geistige) belastung, bedrückung, kummer, leid. oft mit genitivattr. bildlich von 1 her: hs.A9.jh. huuanta xpēs chirihha .. ni mac uuesan ano feste noh ano un feste, so um bi daz quad auh Paulus apostolus., scul dige auh uir festun un festero bur di za ant ha benne monsee fragments 39,7 H. ⟨v1022⟩ machôt tih manigi dînero scalcho sâligen? .. tîe ube sie argchustîg sint zâla in demo hûs sint unde burdi unde unholde selbemo demo hêrren Notker 1,92,14 P. ⟨u1160⟩ dô [uirsmâhte] si alle die wunne, oͮch die rîhtv̊me unde die hîrâte unde die sorge unde burde allir dirre welte st. trudperter hohes lied 14,16 M. ⟨u1217⟩ er dâhte an Vivîanzes tôt,/ wie der gerochen würde,/ und daz sîn jâmers bürde/ ein teil gesenftet wære Wolfram Willehalm 579,30 L. ⟨1331/5⟩ Danyel nu uz irkoz/ gar von sines herzen doz,/ er wolde ../ nicht win trinken noch den most/ der da geschenket wurde./ ez duchte en ein burde/ siner sele und unrat Daniel 204 DTM. u1477 armuot ist ouch ain schwäre bürdy Steinhöwel Äsop 48 LV. 1512 vil narren haben ist ein bürden Murner 2,4 Sch. 1557 o armůt, du untreglich bürd,/ wie hart hast mich beschwaͤret! Wickram 2,287 LV. 1645 verschwiegenheit möchte ihr ja so eine unerträliche (!) bürde seyn, daß sie sich derselben bald zu entladen, andere gehülffen anschreyen würde Harsdörffer gesprächsp. (1641)5,350. ⟨1672⟩ wie es ein ohnerträgliche bürde ist einen ehegemahl zu haben, der seinen lieben eltern mißfält Grimmelshausen Simplicissimus 3(1713)433. ⟨1747⟩ diesen begriffen .. habe ichs bey reifern jahren zu verdanken gehabt, daß ich die tugend nie als eine beschwerliche bürde, sondern als die angenehmste gefährtinn betrachtet habe Gellert (1769)4,247. 1787 vielmehr trug er die schwere bürde seines mühsamen lebens mit heiterkeit, gleichmuth, frölichkeit, scherz und laune Herder 30, 138 S. ⟨1817⟩ jetzt wahret, männer, eure würde,/ steht auf zu männlichem entscheid!/ damit ihr nicht dem land zur bürde,/ dem ausland zum gelächter seid Uhland ged. 1,79 Sch./H. ⟨1875⟩ unserm könig und kaiser .. ist das alter keine bürde, sondern eine würde Mommsen reden (1905)55. 1917 um die schwere mühsal und bürde des lebens zu bewältigen, .. dazu gehört .. eine aufmunterung, die man nur aus der treuesten gefährtenschaft empfangen kann Meisel-H. monogamie 90. 1955 der deutsche mittelstand und die ehemaligen mitglieder der NSDAP, offiziere und berufssoldaten wollen keine gesellschaftsordnung, in der die arbeit wie die arbeitslosigkeit zur drückenden bürde des menschen werden 6. parteitag NDPD (1958)87. 2013 das ehepaar vis‐à‐vis trägt eine andere bürde; ihr sohn Rick ist seit einem unfall in der kindheit mental zurück geblieben st. galler tagbl. (18.1.), IdS-arch. belastende (amts)verpflichtung, auferlegte pflicht; von abgabezahlungen, steuern u. dgl.; in rechtlichem kontext vereinzelt auch belastende schuld: ⟨790/802⟩ ordinatus autem cogitet semper quale onus suscepit .. kesazter (abt) .. denche .. huuelihha purdi benediktinerregel 275,16 S. ⟨u1120/30⟩ er (gott) sprach swer den anderen slůge, daz der die selben burde trůge milst. genesis 30,2 D. 1289 das die burger des delihter dise burdi getragin mugin, so sun sv̓ vngelt nemin gemeinlich, bedú von den jren, vnde von den andiren corp. altdt. originalurk. 2,424 W. ⟨u1330/40⟩ dô er daz benande/ amt wol sibin jâr getrûc/ dêswâr lobelich genûc,/ der burdin er sich dô intwant/ unde vûr in dûtsche lant Nicolaus v. Jeroschin kronike 5691 S. 1483 wir (werden) mit den burden der vorbesitzer belestiget urkb. Pforte 2,1,284 B. 1532 zum andern will ich mir die eine buden .. zu vermyetten .. vorbehalten haben. aber mein son soll .. was daran not sein wurt, machen lassen, soll auch sunst alle andere burden mit schossen, budenzcins, wach- und borngelt auf sich nemen brand. schöppenstuhlsakten 1,143 S. 1599 ihr wuͤrdet .. landt vnd leute mit newen buͤrden vnd neuwer schatzung nit beschwehren Ph. Nicolai freudenspiegel 114 faks. 1646 derowegen, so man von ainem oder mehr stucken, aeckern, weingarten, wisen vnnd dergleichen gütern, daruor pflegte den zehend zugeben, tragen solche zehenbare güeter, dise ihre burd vnnd aufflag deß zehendraichens mit sich Werndle zehend recht 179. 1673 Carolus .. solle .. die jenige so in der neustadt sich steinerne häuser auff führen würden, aller bürden und anlagen befreuet .. haben Weingarten fürsten-spiegel 205. ⟨1721⟩ es hat der mann .. umb des willen, daß er die bürden ehelicher beywohnung träget, das recht bürgerliche eigenthumb provinzialrechte preuß. staat 3,1,654 S. ⟨1784⟩ (sie sollen) von dem fleischaufschlage von dem zu ihrem hausbedürfnisse geschlachteten viehe, nebenbey für ihre personen von allen andern gewöhnlichen und ausserordentlichen steuern, abgaben, bürden und anlagen in geld oder naturalien befreyt seyn corp. ivr. metallici 337 W. 1811 seine herrschaft hatte er von anfang an als einen beruf, eine grosze pflicht und bürde betrachtet F. Schlegel n. gesch. 374. ⟨1895⟩ jede würde führt eine bürde mit sich Heyse [1924] III 3,466. 1918 wir waren also die leibgarde der deutschen professoren und trugen diese bürde mit viel pathos Mauthner erinn. 1,170. 1968 in diesem jahrhundert sind wir es/ die bereit sind und fähig/ die bürde der führung/ zu tragen Weiss Viet Nam-diskurs (Berl.) 127. 2001 anstatt mit dieser bürde (atommüll) verantwortungsbewusst umzugehen, wird nach einem egoistischen motto verfahren: man will das zeug nicht bei sich haben, lieber sollen sich andere damit herumärgern berl. ztg. (7./8.4.)9a. 3 leibesfrucht, fötus; teils auch für gebärmutter oder plazenta sowie metonymisch für schwangerschaft. meist in verbindungen wie weibliche bürde u. dgl.: ⟨u1147⟩ mac ain wîp zwuo burde insamt tragen?/ hâstû daz iender gelesen?/ mac si zwaier kinde insamt genesen? kaiserchr. 3588 MGH. ⟨u1220⟩ niͤmer ’n geschiͤt it, it ’n geschiͤde niͤ,/ dat diͤ engel godes můder würden,/ dat si druͤgen diͤ suͤste bürgen,/ diͤ din lif alein můst dragen rhein. marienlob 1969 LV. u1450 stuend ain pett .., dar auf lag die edel kunginn mit swerer puerd .. es was der kung noch verslossen in mueter leib Kottanner denkw. 11 WND. 1539 thymus in wein gesotten .. treybt auß die würm, gerunnen blůt, gifft, menses, die bürden vnd dote kinder Bock kreutterb. 1,10b. ⟨1582⟩ mein liebes weib (hatte) nicht lange mehr zur zeit ihrer weiblichen bürden zu entbinden Schweinichen denkw. 281 Oe. 1602 zwischen der zeit aber trug es sich zu, dass vnser lieber gott Hansen Scheffens .. hausfrawe ihrer weiblichen burden gnedig entbunden eisleber stadt-chr. 80 G./S. 1652 die beklagte (solle) den zweyten mann und seine kinder lassen, dem ersten aber, nach dem sie ihrer weiblichen bürde entbunden seyn würde, ehlich beyzuwohnen schuldig seyn Harsdörffer Heraclitus 526. 1719 da man solcher (füchsin) nun den balg auffgescherffet, das schloss eröffnet, kam die bürde mit vier jungen herausgefahren Fleming jäger 1,138a. 1791 ohne diese (wehen) würde sich der muttermund nicht öfnen, die frau würde nicht gezwungen, auf ihre frucht zu drücken, und sie würde ihrer bürde niemals los werden Obermayer unterr. entbindungskunst 99. ⟨1836⟩ sie genas kurz darauf (nach der hochzeit) von ihrer bürde Immermann 6,108 B. ⟨1879⟩ als es jählings sie durchfuhr, daß dies den tod bedeuten möge, da hat die mutterangst aus ihr geschrien ..; als sie aber an ihrem eignen bild vorüber gekommen, hat sie geschaudert und ist dann eilig in die kammer nebenan geflohen, allwo sie mit der teueren bürde unter ihrem herzen an der wiege hingesunken ist Storm 5,234 K. 1924 mütter,/ eure hoffnung, eure frohe bürde/ liegt in aufgewühlter erde,/ röchelt zwischen drahtverhauen,/ irret blind durch gelbes korn Toller ausgew. schr. 259 ak.

bürden, vb.

Fundstelle: Band 5, Spalte 1011, Zeile 27 [Gante]
BÜRDEN vb.   ahd. burdinôn, mhd. bürden, bürdenen. abl. von bürde f. ; seit dem 18. jh. verstärkt dafür das präfixverb aufbürden vb. (vgl. Frisch wb. 1,155b). 1 in der verbindung mit einem kind gebürdet sein ‘schwanger sein, ein kind (aus)tragen’: 863/71 nust siu giburdinot thes kindes so diures Otfrid I 5,61 E./S. ⟨u1147⟩ duo si des kindelínes genas/ dannen si geburdet was,/ des gefroweten sih zewâre/ friunt unde mâge kaiserchr. 1322 MGH. ⟨E13./A14.jh.⟩ mit dem sie (Maria) was gebürdet, den sach sie vor ir sitzen Frauenlob I 2,5 ak. 2 jmdn., etwas mit etwas beladen, belasten. auch in verbindungen wie etwas auf jmdn., jmds. hals, rücken, schultern bürden; nach dem 15. jh. meist bildlich von schuld, verantwortung, pflichten u. dgl.: ⟨1276⟩ komet her zu mir,/ ir di da gearbeitet hat/ und noch vaste geburdet stat,/ ich wil uch schire irquecken Brun v. Schonebeck 3240 LV. ⟨1349/50⟩ die (bienen) von veltpluomen haim tragent die ladent ir vodern füezel vol .. und varnt haim wol gepürdet und schôn geladen Konrad v. Megenberg b. d. natur 289 P. 1489 auch scholl ain ieder nachpawr den andern ausfridn .. mit gräbm aufslahn und mit zeinn, das scholl geschehn in 14 tagn, ein ieder sein antlang, wo im der puerdet öst. weist. 8,181. (hierher?) 1639 das gantze land verließ sich .. auff den .. mutigen .. jungen held, .. der .. die verwaltung der kriegesgeschäffte guthwillig auff sich bürdete Micraelius Pommer-land 1/3,326. 1695 so setzte sich sein jüngerer bruder .. auff den thron, und bedachte wenig, was er sich vor eine last dadurch auff den halß bürdete Ziegler u. K. schau-platz 1082a. 1704 nur allein ist dem beichtvatter hierinn zu rahten, daß er dem reue=vollen beichtkind nit gar zu schweren bues=last auf dem rucken bürde Abraham a s. Clara gemisch 303. 1801 willst du auf mich/ des krieges unvermeidlich elend bürden? Kotzebue Bayard 192. 1856 daß so viele menschen mir ihre schicksale auf die seele bürden wollen Devrient tgb. 2,191 ak. 1917 sie bürdet die verantwortung auf den müden Rathenau v. kommenden dingen 129.

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Zitationshilfe
„bürde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/b%C3%BCrde>, abgerufen am 04.12.2020.

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