Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

bräteln, vb.

Fundstelle: Band 5, Spalte 676, Zeile 69 [Redzich]
BRÄTELN vb.   abl. von braten vb. seit dem 20. jh. vorwiegend obd. langsam auf kleinem feuer, bei geringer hitze garen, grillen. auch bildlich (vgl. braten vb. 3 ): ⟨1778⟩ sechs ehrvolle gericht’ am oberen ende der tafel/ standen ../ einige brätelnd auf marmor/ heißem, in silber gefaßtem, geründetem Voss s. ged. (1802)2,220. 1837 o säh’ ich einen hecht dich einst/ mundwässernd erwarten; brätelnd noch Droysen Aristophanes (1835)2,271. 1864 auch Salzburg lag im schönsten sonnenschein in seinem kessel und brätelte Raabe 9,1,240 H. 1903 froh der gewonnenen beute, die er morgen in der großen pfanne zu bräteln gedachte, war er auf schleichpfaden heimwärts gezogen Lauff Pittjewitt 258. 1997 man kann gleich neben der bühne zelten und bräteln, man kann das essen und trinken mitbringen st. galler tagbl. (25.6.), IdS-arch. 2010 wer im wald eine wurst oder ein steak bräteln will, der muss einige regeln beachten ebd. (22.7.), IdS‐arch.

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Zitationshilfe
„bräteln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/br%C3%A4teln>.

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